Marlene Faro ist für dieses Buch ans Ende der Welt gereist, das sich mitten auf dem Kontinent finden lässt. Sie hat den winzigen Käfig einer Bienenkönigin bewundert, die einst ins ferne Russland verschickt wurde, und das Schloss entdeckt, in dem Wallis Simpson mit ihrem abgedankten englischen König flitterte. Ist mit dem rechten Bein in Slowenien gestanden und mit dem linken in Italien, hat in einer Klosterzelle übernachtet und ein deftiges Holzfällerfrühstück nur mithilfe von Schnapserln überstanden. Menschen haben ihr von den Rissen erzählt, die sich noch immer durch Dörfer und Familien ziehen, und von den Hoffnungen, die sie in die Zukunft setzen.
Ein altes Grenzland ist in Aufbruchsstimmung und dockt
an Europa an.
»Marlene Faro schreibt einfühlsam auf, was sie in diesem Kärnten jenseits von Kommerz und Klischee erlebt und hört. (...) Die Autorin zeigt Österreichs südlichstes Bundesland in seiner ganzen Widersprüchlichkeit und macht es so verständlicher – und sympathischer.« Die Zeit