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Egyd Gstättner
Der Untergang des Morgenlands
Geschichten von verlorenen Posten

260 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, Lesebändchen
ISBN 978-3-85452-646-9
21,90 Euro inkl. MWSt.

Auch als E-Book erhältlich

Egyd Gstättners vergnügliche Einblicke in die mitteleuropäische Seele

Was wäre passiert, hätte Robert Musil seine Heimatstadt Klagenfurt verlassen und sein Glück in der weiten Welt gesucht? Wie hätte es ausgesehen, wäre Carl Spitzweg in einem abgelegenen oberbayerischen Nest auf einen ambitionierten Fremdenverkehrs-Visionär und seine devote Frau getroffen? Wie sieht es in einer typisch österreichischen Polizeistube aus? Wer hat das Sagen, wie werden Morde aufgeklärt und welche Aktivitäten beschäftigen die Kommissare und ihre Mitarbeiter privat? – Dieser und noch ganz anderen Fragen geht Egyd Gstättner in seinen köstlichen Geschichten von verlorenen Posten auf den Grund, in denen er nicht davor zurückscheut, seine Heimat, Idole und Autoritäten auf die Schaufel zu nehmen. Er erzählt aber auch mit liebevoller Ironie die Geschichte einer Amerikanerin und eines Amerikaners, die zur Identifizierung ihrer verunglückten Mutter beziehungsweise seines Vaters auf den Arlberg kommen, dort festsitzen – und einem ungeahnten Ende entgegensehen.
Egyd Gstättners feiner Humor und seine ebenso doppelbödigen wie vergnüglichen acht Erzählungen führen die Vielfältigkeit der menschlichen Natur vor Augen.

Egyd Gstättner, 1962 geboren, lebt als freier Schriftsteller und Publizist in seiner Heimatstadt Klagenfurt. Zahlreiche Veröffentlichungen, darunter die Romantrilogie »Die Nichtstuer des Südens«, bestehend aus den Bänden »Februarreise an den Tejo« (2001), »Der König des Nichts« (2001) und »Horror Vacui« (2003), sowie die Erzählung »Das Mädchen im See« (2005). Im Picus Verlag erschien zuletzt sein Roman »Der Mensch kann nicht fliegen. Der letzte Tag des Carlo Michelstaedter« (2008). Im Februar 2009 erhielt Egyd Gstättner den Otto-Stoessl-Literaturpreis.
Egyd Gstättner




»›Der Untergang des Morgenlands‹ ist kein simpler Satireband und taugt weder zum Schenkelklopfen noch zu rascher Pointenlese. Er spielt mit Versatzstücken aus Kunst, Gesellschaft und Politik, versucht der Sicht auf die Realität durch Hinzufügung von Fantasie neue Perspektiven zu entlocken.« APA


»In seinem neuen Buch ›Der Untergang des Morgenlands‹ zeigt sich Egyd Gstättner erneut als Wiederholungstäter in Sachen Satire und humoriger Gesellschaftskritik.« Kleine Zeitung


»Gstättner entwirft ein breites Szenario österreichischer Befindlichkeiten, Grotesken, Liebenswürdigkeiten, Abgründe. Das gesamte Werk ist eine einzige Sprachspielwiese mit dem speziellen Fokus auf Kärnten. Es lohnt sich, sich das Buch in Ruhe zu ›erlesen‹.« bn bibliotheksnachrichten


»Acht Geschichten ironisch und humorvoll erzählt! Eine spitzfindige Gegenwartskritik und keine Spur langweilig.« Mostviertel Magazin






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