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© 2006. PICUS VERLAG
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Edmund Mach
Uwe Schütte (Hg.)
Meine abenteuerlichen Schriften.
Gedichte und Prosa 1965–1996

190 Seiten, 20 Abbildungen, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-85452-643-8
19,90 Euro inkl. MWSt. Neu

Eine (Wieder-)Entdeckung!

Den überwiegenden Teil seines, nach eigener Meinung, »verpfuschten« Lebens verbrachte er in der Psychiatrie und in Pflegeheimen: Edmund Mach, geboren 1929 in Wien – schizophrener Anstaltspatient und außergewöhnlicher Dichter.
Von Primar Leo Navratil unter seinen Gugginger Patienten entdeckt, lebte er viele Jahre im legendären »Haus der Künstler« auf dem Anstaltsgelände der Niederösterreichischen Landesnervenklinik neben mittlerweile weltbekannten Art-brut-Künstlern wie Johann Hauser oder August Walla. Und er stand zeitlebens im Schatten seines berühmten Autorenkollegen Ernst Herbeck. Nun ist Edmund Mach aber als Verfasser ungewöhnlicher Texte zu entdecken, die mehr sind als poetische Botschaften aus dem Reich des Wahnsinns: nämlich beachtenswerte, anrührende und überzeugende Literatur.
In »Meine abenteuerlichen Schriften« hat der Herausgeber Uwe Schütte, ein Experte für psychopathologisches Schreiben, die besten Gedichte und Prosastücke Machs versammelt, darunter auch eine große Zahl von erstmals publizierten Texten aus dem Nachlass. Ein umfangreicher Bildteil und ein einfühlsames Nachwort runden den Band ab.
»Ich lebe bis 2078«, hat Edmund Mach einmal fälschlich prophezeit. Er starb jedoch 1996 in einem New Yorker Hotelzimmer.



»In seinen Gedichten und Prosastücken erweist sich Mach als ironischer, sprachschöpferischer und auf unberechenbare Weise äußerst origineller Autor. Er erfindet neue Worte und Wendungen und erfreut mit Stilbrüchen und kuriosen Verbindungen.«

Neue Zürcher Zeitung




»Es ist etwas Außerordentliches in seiner Arbeit […], er hat einige wunderbare Gedichte geschrieben, die ich als kleine Klassiker sehe.«

Gerhard Roth




»Edmund Machs Texte berühren in ihrer Verzweiflung und Ironie, überzeugen in ihrer Direktheit und Eloquenz, überraschen in ihrer Originalität und Unberechenbarkeit.«

literaturhaus.at




»Man trifft in diesem Band auf einen selbstbewussten Dichter, der über seine schriftstellerischen Mittel verfügte, allerdings infolge von Erkrankung und Internierung – die Klagen über die Nervenheilanstalt sind bewegend – nicht mehr beurteilen konnte, wie sie wirken und warum. Das genaue Nachwort des Herausgebers hilft, die Anspielungen zu entschlüsseln und auch Dinge, die man als irritierend empfinden mag.«

taz




»Der sorgfältig edierte Band ›Meine abenteuerlichen Schriften‹ mit Gedichten und Prosa ist eine Kostbarkeit psychopathologischen Schreibens, in dem Poetisches und Politisches sich vereint.«

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