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© 2011. PICUS VERLAG
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Georges Hausemer
Mit dem Großherzog am Mittagstisch. Luxemburger Grenzgänge


132 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-85452-950-7
14,90 Euro inkl. MWSt.



Kundige Touren durch das letzte Großherzogtum in der Mitte Europas

Luxemburg, flächenmäßig etwa so groß wie das Saarland, liegt zwar mitten im Herzen Europas und der EU, doch von außen betrachtet kommt das einzige Großherzogtum weltweit vielen Fremden immer noch vor wie ein exotisches Inselchen inmitten übermächtiger Nachbarn.
Georges Hausemer, der, von Auslandsaufenthalten abgesehen, sein ganzes Leben in Luxemburg verbracht hat, ist bestens positioniert, um mit den gängigsten Klischees und häufigsten Falschmeldungen aufzuräumen. Nein, nicht jeder Luxemburger ist Besitzer oder zumindest Teilhaber einer Bank! Nein, auch in Luxemburg zahlt man Steuern! Nein, in Luxemburg wird weder Deutsch noch Französisch gesprochen, sondern Lëtzebuergesch, ein moselfränkischer Dialekt, der definitiv nicht mit dem Flämischen und schon gar nicht mit dem Isländischen verwandt ist.

Ob er im Schlepptau seiner portugiesischen Nachbarn ins luxemburgische Fátima pilgert, einheimischen Starköchen in die Töpfe schaut, sich ins Publikum einer der schwächsten Fußball-Ligen der Welt mischt oder den bekanntesten luxemburgischen Schriftsteller an die Schauplätze von dessen Romanen begleitet – immer wieder überrascht Hausemer seine Leser mit verblüffenden Einblicken in eine mysteriöse Welt, die nur darauf wartet, entdeckt zu werden.



»Wohl dem Schriftsteller, der nicht nur in die Ferne schweift, sondern auch Menschen wie Landschaften seiner Heimat Reverenz zu erweisen vermag. Georges Hausemer belegt es mit seinem Reportagen-Band auf überzeugende Weise. Liebenswerte Menschen und eine immer aufs Neue faszinierende Landschaft werden von ihm festgehalten, das Buch liest sich in vielen Phasen wie ein guter Reiseführer mit fundierten Insider-Informationen. So sollte es der Luxemburg-Tourist denn zu nutzen wissen.« Luxemburger Tageblatt


»Einfach köstlich! Seine ›Grenzgänge‹ zeugen von treffender Beobachtungsgabe mit dem scharfen Blick auf zahlreiche Details, die dem Durchschnittsbetrachter oft gar nicht bewusst werden. Eine herrliche Persiflage auf übertriebene Aristokratenhuldigung.« Luxemburger Tageblatt





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