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© 2011. PICUS VERLAG
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Marko M. Feingold
Wer einmal gestorben ist, dem tut nichts mehr weh
Eine Überlebensgeschichte

Herausgegeben von Birgit Kirchmayr und Albert Lichtblau
294 Seiten, 20 Abbildungen, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-85452-441-0
21,90 Euro inkl. MWSt.



Unsentimentale Lebenserinnerungen.

Die Erinnerungen von Marko Max Feingold sind geprägt von Gegensätzen, zeigen Wendungen und Brüche in einem von Nationalsozialismus und Holocaust bestimmten Leben. Eine Kindheit im Prater, die durchtanzte Jugend im Wiener Grabencafé, Vertreterjahre für Flüssigseifen im faschistischen Italien der dreißiger Jahre, eine vergebliche Flucht vor den Nationalsozialisten nach Prag und die Verhaftung. Feingold überlebt die Unmenschlichkeit und die Grausamkeit der Konzentrationslager Auschwitz, Neuengamme, Dachau und Buchenwald. Nach der Befreiung etablierte sich Marko M. Feingold eher zufällig in Salzburg als Betreiber einer Küche für KZ-Überlebende. Er half jüdischen Überlebenden aus Osteuropa, auf ihrer abenteuerlichen, illegalen Flucht nach Palästina und eröffnete später ein eigenes Modegeschäft in Salzburg. Als Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde gestaltete er seit 1977 das öffentliche Leben von Salzburg mit. Sein Engagement gegen das Vergessen ist denen, die die Vergangenheit und die Schuld gerne verdrängen, ein Dorn im Auge. Der erzählerische Rückblick Feingolds auf sein Leben ist niemals sentimental oder anklagend, trotz des Erlittenen liegt darin viel Humor und Unbeschwertheit.


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