Helge Sobik Irgendwo im Nirgendwo Unterwegs an den Enden der Welt
168 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-85452-780-0 14,90 Euro inkl. MWSt.
Stimmungsvolle Reportagen von Sehnsuchtszielen jenseits der großen Reiserouten.
Wie mag es in einer Gegend aussehen, von der man nie ein Foto zu Gesicht bekommen hat? An einem Ort, der in keinem Reisekatalog zu finden und nur umständlich zu erreichen ist? Dort, wo Datum und Uhrzeit keine Bedeutung haben? Die Punkte weit abseits sind es, die mehr als andere Reiseziele unsere Fantasie beflügeln und die Reiselust entfachen, die ausgelebte ebenso wie die in unseren Gedanken.
Helge Sobik, Journalist und Umtriebiger aus Leidenschaft, begibt sich auf eine Reise Richtung Nirgendwo und landet dabei jedes Mal am Ende der Welt, an dem auch immer der Anfang einer Geschichte zu finden ist.
Wie weit schaut man von der Spitze eines Leuchtturms oberhalb des Polarkreises in Nordnorwegen? Wie fühlt man sich auf einem Schiff mitten in einer Wüste aus Blau, wenn das Festland in alle Richtungen mindestens zweitausend Kilometer entfernt ist? Und wo liegt eigentlich Kuujjuaq?
Die Welt kann unmittelbar vor den Toren einer Stadt enden oder dort, wo die Berge und Seen noch keine Namen haben, weil nur alle paar Jahre einmal jemand vorbeikommt. Sie kann auf einer einsamen Insel enden, auf der Bergspitze eines versunkenen Kontinents oder in einem dem Fremden verschlossenen Kloster, außerhalb der Gegenwart und der Zukunft. Und von jedem dieser Enden der Welt weiß Helge Sobik ein feinfühliges und dabei lebendiges Porträt zu entwerfen.