Barbara Schaefer Nordlicht, Joik und Rentierschlitten Lebensweisen in Lappland
132 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-85452-915-6 14,90 Euro inkl. MWSt.
Eine Liebeserklärung an die unendliche Weite und die Einsamkeit des hohen Norden
Im Winter ist es stockfinster und im Sommer regnet es. Welch ein Glück, dass sich diese Vorurteile hartnäckig halten, denn so können Lappland-Reisende die Weite des Landes ungetrübt von Massenandrang genießen. Die Landschaft reicht von den finnischen Seen über die schwedischen Ebenen bis über Norwegens Berge hin zum Meer mit seiner zerfransten Küste. Dieses Land dort oben im Norden habe »ganz abscheulich« ausgesehen, schreibt Selma Lagerlöf in »Nils Holgerssons wunderbarer Reise«: »Es hatte nur kahle Berge und steile Hänge, man konnte dort unmöglich wohnen und leben.« Stimmt das?
Barbara Schaefer reiste viele Wochen kreuz und quer durch Lappland, zumeist nördlich des Polarkreises. Sie nahm an einem dreihundert Kilometer langen Hundeschlittenrennen teil, zockelte mit Rentierschlitten durch die Winterwelt, um die Legenden der Samen und ihre Probleme in modernen Zeiten besser zu verstehen, und wanderte mutterseelenallein durch menschenleere Täler. Jede Stunde im weiten Norden Europas bestätigte alle Vorurteile: Ja – »ganz abscheulich« dieses Lappland. Fahren Sie bloß nicht hin!