Germán Kratochwil, geboren in Korneuburg und ausgewandert als Kind, lebt in Patagonien und Buenos Aires. In Hamburg 1973 zum Sozialwissenschaftler promoviert, war er für internationale Organisationen in Genf, Buenos Aires, Lima, Asunción, Santiago, Caracas und Montevideo tätig und veröffentlichte Fachliteratur. »Scherbengericht« ist sein erster Roman. Im August 2012 wurde »Scherbengericht« für den Deutschen Buchpreis nominiert.
»›Scherbengericht‹ ist ein weiser Roman, wehmütig bisweilen, aber nie sentimental.« Erich Hackl
»Kurz, dies ist eine Gesellschaftskomödie mit lauter politischen und psychischen Abgründen: Plemplem im Quemquemtréu. (...) Der Roman ist ein Lesevergnügen, mit seinem gepflegten Duktus, seiner Beschreibungskunst und seinen treffenden Formulierungen (...) Völlig zu Recht stand Scherbengericht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
» ›Scherbengericht‹ erweist sich im Ganzen als lebendiger, menschenklug und witzig erzählter Roman, der sich souverän durch Raum und Zeit bewegt. Was das Buch bemerkenswert macht, sind seine multiperspektivische Erzählweise und die Vielfalt der Figuren, die in inneren Monologen mit jeweils figurentypischer Rede ihr Leben rekapitulieren.« NZZ
›Scherbengericht‹ ist ein schöner Roman, die Lebenserfahrungen des 20. Jahrhunderts sorgfältig gestaltend und unbedingt lesenswert.« taz
»Ein die tragikkomischen und skurrilen Seiten des menschlichen Lebens nachzeichnender und zugleich bewegender Roman. ekz.bibliotheksservice
»(...) der nach Argentinien ausgewanderte Korneuburger Germán Kratochwil, ein studierter Sozialwissenschaftler, hat damit in seinem ersten Roman ›Scherbengericht‹ bewiesen, dass er 1.) etwas zu erzählen hat und 2.) erzählen kann.« Kurier
»Seine Erzählkunst zeugt vom absoluten Gehör, das den Sprachduktus von Menschen verschiedenster Herkunft, Mentalität und Generation zu treffen oder zu paraphrasieren vermag.« Süddeutsche Zeitung