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Merih Günay
Hochzeit der Möwen
Roman

Aus dem Türkischen von Hülya Engin

104 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-85452-640-7
16,90 Euro inkl. MWSt.



Ein fantastischer Schelmenroman über das Schicksal, die Liebe und das Glück

»Ein Schriftsteller, der was auf sich hält, muss ein Hungerleider sein, ein Habenichts.«
Nur zu schnell wird ein junger, ambitionierter Autor von seinen flapsigen Worten eingeholt. Innerhalb kürzester Zeit wird ihm durch ein Unglück alles genommen, was er besitzt. Ohne Geld, Nahrung oder Kleidung verwahrlost er in einer mittlerweile leer gepfändeten Wohnung und verliert darüber fast den Verstand. Seine Frau hat ihn verlassen, sein Vater ist gestorben, seine Tochter kennt ihn kaum mehr. Bis sich eines Tages seine Nachbarin, die junge taubstumme Talin, seiner annimmt. Dankbar geht er auf das stillschweigende Angebot der einsamen Frau ein, die ihn vergöttert. Er hingegen verliebt sich unsterblich in deren Schwester Natali, was ihn vor folgenschwere Entscheidungen stellt.

In seinem türkischen Schelmenroman lässt Merih Günay seinen unbekümmerten und respektlosen Helden eine Berg- und Talfahrt der Emotionen durchleben. Mit pragmatischem Fürwitz gewappnet, gelingt es ihm schließlich, sich nicht mit seinem Schicksal abzufinden, sondern diesem gewieft ein Schnippchen zu schlagen.



»Ein verrücktes Märchen, einen Abgesang auf die Idealisten und Gescheiterten singt Merih Günay: Ein Roman, der ungewöhnlich funktioniert, in eine fremde Welt vorstößt: aberwitzig, vorwitzig, schelmisch – und dabei ernsthaft klug.« Main-Echo


»Ein türkischer Schelmenroman erster Güte – respektlos und voll tiefer Weisheit.« Wege


»Mit knapper klarer Sprache erschafft Merih Günay scharf konturierte Bilder, die in ihrer Überzeichnung besonders deutlich werden und auch im Elend das Schmunzeln über diesen Schelm und auch mit ihm zulassen. (…) Ein kleines, schnell lesbares Buch, das durch die Plastizität der Sprache einen starken Eindruck hinterlässt und Merih Günay auch in Deutschland einen Platz unter den türkischen Autoren einräumen wird.« Deutschlandradio Kultur





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