Sabine M. Gruber, 1960 in Linz geboren, studierte literarisches Übersetzen (Französisch, Russisch) und Cembalo in Wien; sie schreibt Romane, Erzählungen, Kurzprosa und Musikessays und lebt als freie Schriftstellerin und Musikpublizistin in Klosterneuburg bei Wien. Literaturpreis des Landes Niederösterreich 2002. Im Picus Verlag erschien 2010 ihr Erzählband »Kurzparkzone«.
»Die sprachlich sorgfältig und angenehm erzählte Geschichte reißt einen mit, bis zuletzt bleibt die Hoffnung, dass dieses Drama zumindest schön begann.« Die Presse
»Der Roman ist sinnlich, in seinen Bildern stark und in der Handlung dicht. (...) Liest man die ›Beziehungsreise‹ genau, kann man feststellen, dass Schreiben für Sabine M. Gruber heißt, Wirklichkeit erstens zu verfremden und zweitens zu verdichten, weshalb das Buch literarisch und nicht biographisch zu verstehen ist. (...) Die Sprache wird so einfach wie möglich gehalten, Empfindungen, Gefühle und Situationen mit gerade so vielen Worten erfasst, dass sie im Leser entstehen. Der Rhythmus spielt bei der studierten Musikerin eine große Rolle: Satzlängen, Satzmelodie, Satzzeichen, Wortklang und Wortstellungen werden bewusst eingesetzt. Und auch der Sprachwitz.« Literaturhaus Wien
»Das Ende mit Schrecken steht in diesem Roman am Anfang, denn die Autorin Sabine M. Gruber lässt das Buch mit dem Wochenende der Trennung beginnen und spult die Liebesgeschichte im Rückwärtsgang ab. So fragen sich die Lesenden hier einmal nicht, ob es gut ausgeht, sondern was diese schwankende Beziehung überhaupt begründet hat. Dies wird von der Autorin klar, schonungslos und mit großer Kunst erzählt.« Buchhandlung Leo
»Es beeindruckt, wie intensiv ihr neuer Roman geschrieben ist. Die unterschwellig melancholische Tonlage des Textes umfängt den Leser sofort und trägt ihn durch die Handlung. Eine unendliche Traurigkeit kriecht aus den Seiten eines Buches, dessen Titel und Einband leichte romantische Literatur vermuten ließen und das durch einen geschickten Aufbau, versteckte Motive und sprachliche Raffinesse überzeugt.« literaturkritik.de