Georg Elterlein
Der Hungerkünstler
Roman
320 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, Lesebändchen
ISBN 978-3-85452-641-4
22,90 Euro inkl. MWSt.
Ein Entwicklungsroman eines Jungen, der den Tod sucht und das Leben findet
»Ein schöner Ort zu sterben.« Am Tag seiner Volljährigkeit verlässt Andreas die psychiatrische Anstalt mit dem Ziel, auf einer ägäischen Insel zu verhungern. Nur durch radikale Verweigerung scheint es ihm möglich, sich von seiner Rolle als Tennisprofi, die ihm der Vater aufgezwungen hat, lösen zu können.
Als Andreas erfährt, dass seine Großmutter gestorben ist, schiebt er
seinen Plan jedoch auf, um sich bis zu ihrem Begräbnis um den Großvater
zu kümmern. Zu dem sturen, aber warmherzigen Eigenbrötler ist sein Verhältnis ebenso innig wie schwierig.
Immer wieder will Andreas abreisen, um sein Vorhaben zu verwirklichen, immer wieder aber halten ihn Ereignisse davon ab: der Konflikt zwischen Vater und Großvater, die unterschiedliche Zukunftspläne haben, die Begegnung mit einer Studentin, der er sich spröde annähert, und schließlich der Schlaganfall des Großvaters.
Auf den Spuren der geheimnisvollen Vergangenheit des Großvaters gerät Andreas schließlich nahe an jenen Ort, den er für seinen Selbstmord vorgesehen hatte …
Georg Elterleins fesselnder Debütroman erzählt von der Entwicklung eines jungen Mannes, der sich dem Leben verweigern will, dabei aber von der Wirklichkeit eingeholt wird, was seine Zukunft grundlegend ändert und ihn, auf Umwegen, zu sich selbst führt.
Georg Elterlein, geboren 1961 in Wien. Ausbildung zum Toningenieur, Arbeit an Drehbüchern und Kurzgeschichten, Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften. »Der Hungerkünstler« ist Georg Elterleins erster Roman.
»Dem Wiener Georg Elterlein ist ein intensiver Entwicklungsroman gelungen. (...) Schreiben soll er! Hier wächst Großes.« Kurier
»Im Angesicht der Weltwirtschaftskrise ist Elterleins Roman aber auch als zeitkritisches Statement lesbar. (...) ›Der Hungerkünstler‹ zeigt, wie man an sich selbst denkt, wenn man an andere denkt.« Literaturhaus.at
»Eigentlich wollte Andreas verhungern, fast hätte er es geschafft. (…) Georg Elterlein begleitet diesen Prozess kundig, wortgewandt und einfühlsam. Für ein sensibles, schwieriges Thema findet er in seinem Debütroman die richtigen Worte.« Main-Echo