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Morten Dürr
Peter Bay Alexandersen (Illu.)
Lass Samiras Hand nicht los


Aus dem Dänischen von Barbara Giller

54 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-85452-158-7
13,90 Euro inkl. MWSt.



Über Angst und den Schritt zu einer neuen Freundschaft

Nadim möchte nicht allein in die Schule gehen müssen. Eigentlich hat ihn ja immer seine Mutter begleitet. Die muss nun aber arbeiten gehen, und Nadim ist auf sich allein gestellt. Doch er hat Angst. Angst vor den Autos, vor betrunkenen Männern und vor gemeinen Jungs. Sein Onkel macht ihm jedoch klar, dass er ein großer Bruder ist, noch immer, auch wenn seine kleine Schwester Samira schon gestorben ist. Er muss doch auf sie achtgeben! Mit neuem Mut und Samira an seiner Hand macht sich Nadim am nächsten Tag auf den Schulweg. Und siehe da, die Vorstellung, seine Schwester an seiner Seite zu haben, hilft ihm, seine Angst zu überwinden. Eines Tages will Fatima, ein Mädchen aus seiner Klasse, mit ihm gemeinsam in die Schule gehen. Aber Nadim muss doch schon auf Samira aufpassen! Was soll er bloß tun?

Mit viel Sinn für kindliche Vorstellungswelten erzählt Morten Dürr vom Fremdsein, von Ängsten, vom Umgang mit dem Tod und von ungewöhnlichen Auswegen aus scheinbar unlösbaren Situationen. Peter Bay Alexandersen illustriert die Geschichte mit fröhlicher Leichtigkeit und kunstvoll unprätentiös.

Morten Dürr, 1968 geboren, lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Kopenhagen. Seine Bücher wurden mehrfach ausgezeichnet und sind zur beliebten Schullektüre geworden. Im Picus Verlag erschien 2010 »Stille Post«.
mortendurr.dk

Peter Bay Alexandersen studierte Design, arbeitete als Spielzeug-Designer für Lego und hat bereits zahlreiche Bücher illustriert, unter anderem Morten Dürrs »Stille Post«. Er lebt mit seiner Frau und seinen vier Söhnen in Kopenhagen.

»Diese kurze Geschichte macht froh, denn sie zeigt, dass auch nach großen Katastrophen das Leben weitergeht. Doch sie zeigt auch, dass der Weg nicht immer offensichtlich und einfach ist, und dass Helfer vonnöten sind. Selbst, wenn es nur vorgestellte Helfer sind, die irgendwann bestenfalls nicht mehr nötig sind. Mit seinen witzigen Bildern, deren Figuren liebevoll und leidend zugleich sein können und die die Stimmung des Buches hervorragend widerspiegeln, untermalt Peter Bay Alexandersen die Geschehnisse. So entsteht ein Buch, das viel Freude bereitet und sehr zu empfehlen ist.« AJuM





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