Ivan Ivanji, 1929 im Banat geboren, war unter anderem Journalist, Diplomat und Dolmetscher Titos. Romane, Essays, Erzählungen und Hörspiele. Er lebt als freier Schriftsteller und Übersetzer in Wien und Belgrad. Im Picus Verlag erschienen zahlreiche Romane, darunter »Barbarossas Jude«, »Das Kinderfräulein«, »Der Aschenmensch von Buchenwald«, »Die Tänzerin und der Krieg«, »Geister aus einer kleinen Stadt« (2008) sowie die Neuauflage seines Erfolgs »Schattenspringen« (2009).
»Ivan Ivanji gelingt mit ›Buchstaben von Feuer‹ das Kunststück auf gerade mal 200 Seiten Schelmen- mit Historienroman zu verbinden und ein ganzes Jahrhundert am Schicksal einer einzelnen Person zu illustrieren - das soll ihm erst mal jemand nachmachen.«
literaturhaus.at
»Ivanji geht es um die Handlung, das Leben seines Hauptdarstellers, das er in gleichmäßigem Rhythmus begleitet. Anhand dieser konkreten Person erzählt er eine Zeitgeschichte Mitteleuropas, verknüpft gekonnt Geschichtliches mit Fiktion, beleuchtet die Zeiten vor, zwischen, in und nach den Weltkriegen neu und gibt jenen ein Gesicht, die zeitweise mit den Mächtigen in Berührung kommen, ohne je selbst berührt zu werden.«
Deutschlandradio
»In Ivanjis Buch vereint sich viel Wahres über das vergangene Jahrhundert. Und über die Wahrlichs, die an entscheidender Stelle ganz oft keine weitsichtige Weichenstellung vornahmen. Das soll nicht heißen, dass es letztlich egal ist, was einer tut. Ivan Ivanjis Roman allerdings geht auf Distanz zum Heldenmut. Und erzählt damit eine Jahrhundertgeschichte, die mitten in Thüringen spielt, zutiefst menschlich.«
Thüringische Tageszeitung