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Sylvie Schenk
Parksünder
Roman

222 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-85452-647-6
19,90 Euro inkl. MWSt.



Ein kluger Roman über die Liebe, Karriere und Familienbande

Rémi ist ein junger, erfolgreicher Ministerialbeamter. Seine strenge politische Linie, sein ganzes Leben gerät ins Wanken, als er sich, mitten in einem Aufstand der Straße, mit einer schweren Grippe ins Bett legen muss und einen Anruf seiner Schwester Mireille erhält: Cornélie, seine Mutter, ist gestorben. Krank und erschöpft macht er sich auf den Weg zu ihrem Begräbnis in das kleine französische Bergdorf, das sich die Eltern für ihr Aussteiger-Dasein ausgesucht hatten. Ein Dorf, das ihm verhasst ist, eine Mutter, die eine etwas andere Mutter war, eine, die sich nicht darum kümmerte, was die Leute sagten, Liebhaber hatte und gleichzeitig ein strenges Regiment bei ihren drei Kindern führte, vor allem nach dem tragischen Tod des Vaters.
Voller Bitterkeit taucht Rémi in seine Erinnerungen, während der Leser im Rhythmus der Briefe, die die Mutter an den Sohn und die Tochter Marlène schrieb, eine ganz andere Stimme hört. Briefe, die Rémi und Marlène nie lesen wollten …
In ihrem neuen Roman erzählt Sylvie Schenk mit Leichtigkeit von dem Werdegang dieser »Parksünder«. Sie lässt die Abgründe hinter der Fassade eines aufstrebenden Karrieristen erahnen und führt ihre Protagonisten fast beiläufig zu der zentralen Frage nach dem Sinn des Lebens.

Sylvie Schenk wurde 1944 in Chambéry (Frankreich) geboren. Sie lebt als freischaffende Autorin in Stolberg, Rheinland. Sie schreibt Lyrik auf Französisch und Prosa auf Deutsch. Initiatorin des Euregio-Schüler-Literaturpreises. Mehrere Auszeichnungen, darunter der Hasenclever-Förderpreis. Zuletzt erschien im Picus Verlag erfolgreich ihr Roman »Die Tochter des Buchhändlers« (2008).
www.sylvie-schenk.com




»Dass es der Deutschfranzösin gelungen ist, aus der wenig aufregenden Konstruktion - ein Sohn reist zum Begräbnis der Mutter, deren Geschichte sich aus Briefen erschließt - einen so bewegenden Roman zu machen, grenzt ebenso an ein Wunder wie der Witz in einem Buch, in dem es wahrlich an Dramen nicht fehlt.« Daniela Strigl, Der Standard


»Schenks neuer Roman ›Parksünder‹ ist keine rührselige Schmonzette, sondern eine kraftvolle Auseinandersetzung mit einer Familiengeschichte, die nicht ganz alltäglich ist und doch vielen vertraut erscheinen wird. Leichthändig und unterhaltsam schreibt die Autorin über Familienbande.« Aachener Zeitung


»Virtuos erzeugt die Autorin eine Stimmung, die fesselt und gebannt hält – bis zum überraschenden Showdown. Das gestochen scharfe Profil eines Karrieristen, den die Emotionen seiner Kindheit ins Wanken bringen. Fesselnd erzählt!« Bücher


»Ein Roman über die wahre Identität eines Karrieristen, der letztendlich die Frage nach dem wahren Sinn des Lebens stellt, schön erzählt und eindringlich geschildert.« Buchprofile/Medienprofile






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