Cordula Simon, geboren 1986 in Graz, aufgewachsen in der Oststeiermark. Studium der deutschen und russischen Philologie in Graz und Odessa. Mitglied der Literaturgruppe plattform. Veröffentlichungen in verschiedenen Zeitschriften (u.a. »manuskripte«, »ZEIT Campus«). Erster Preis beim ZEIT Campus Literaturwettbewerb 2009, manuskripte-Förderpreis 2010, Gustav-Regler-Förderpreis des Saarländischen Rundfunks 2011. Zurzeit wohnhaft in Odessa. »Der potemkinsche Hund« ist ihr erster Roman.
»Simon inszeniert ein perspektivisch verzwicktes Spiel mit Wieder- und Doppelgängern, Trunkenbolden und Paranoikern, menschlichen wie tierischen Outlaws, von den Kakerlaken bis zu den mythologisch aufgeladenen Hunden.« Die Presse
» ›Der potemkinsche Hund‹ ist sowohl sprachlich ansprechend und von einem spürbaren, aber unaufdringlichen Kunstwillen durchzogen wie auch unterhaltsam.« Falter
»Mit ihrem im Picus Verlag erschienenen ersten Roman Der Potemkinsche Hund gelingt ihr ein faszinierendes Portrait zweier einsamer Menschen – gleichzeitig eine sprachlich exzellente Darstellung der ukrainischen Landschaft. Ein Aufsehen erweckendes Buch von hoher sprachlicher Qualität.« Jury des Rotahorn Preises
»Dieser Roman vom Unter- und Abtauchen, von DoppelgängerInnen, vom Sterben und der Sehnsucht nach Unsterblichkeit erzählt davon, wie hartnäckig Einsamkeit sein kann: gnadenlos, unversöhnlich und tödlich hartnäckig. Ein Buch für Literaturkreise, eine Herausforderung, ein Genuss.« Bibliotheksnachrichten
»Cordula Simons Romanerstling nimmt die LeserInnen mit auf einen Streifzug durch die Gassen Odessas, die nur vor Kakerlaken und skurrilen Persönlichkeiten wimmeln, lässt sie stolpern über Schachtelsätze, die aber nie den Lesefluss stören. Simon hat keine Angst vor großen Worten, besticht dabei aber immer mit klugem Witz und Einfühlungsvermögen.« fiber