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Rasso Knoller
Lesereise Papua-Neuguinea
Im Land der dunklen Geister

Picus Lesereisen
132 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7117-1026-0
14,90 Euro inkl. MWSt. Neu

Auch als E-Book erhältlich



Auf seinen Reisen durch Papua-Neuguinea, das sich das Land der Überraschungen nennt, hat Rasso Knoller alte Männer besucht, die als Kinder mit dabei waren, als in den dreißiger Jahren die ersten Weißen ins Hochland kamen, er hat sich mit Kannibalen darüber unterhalten, wie Menschenfleisch schmeckt, und hat die Freundlichkeit von Straßenräubern auf dem Highlands Highway erlebt. Auf der Suche nach seltenen Paradiesvögeln bereiste er mit dem Boot die Sepikregion und erlebte dort die alten Bräuche der Flussbewohner mit. Er war beim sing-sing in Goroka – einem der größten Tanzfestivals des Landes – und erfuhr in den Dörfern des Hochlands, warum Schweine in Papua-Neuguinea mehr wert sind als Frauen und warum es zum Krieg führt, wenn Frauen untreu sind. Er bummelte über Märkte, bezahlte dort mit Muschelgeld und kaute mit den Einheimischen Betelnuss. Und er hat sich auf die Suche nach dem »Sanguma« gemacht, einem bösen Geist, der von Menschen Besitz nimmt und den man nur vertreiben kann, indem man den Menschen tötet, in dem der Geist wohnt – weshalb Hexenverbrennungen heute noch an der Tagesordnung stehen in Papua-Neuguinea.

Rasso Knoller, 1959 in Augsburg geboren, studierte Englisch, Politikwissenschaften und Skandinavistik, arbeitete als Journalist mehre Jahre in Nordeuropa und Australien. Papua-Neuguinea hat er mehrfach besucht und dort auch Gegenden bereist, die Touristen normalerweise verschlossen bleiben. Regelmäßig schreibt Knoller für deutsche und österreichische Zeitschriften und Zeitungen. Im Picus Verlag erschienen ein Reportageband Australien, seine Lesereisen Stockholm und Schweden sowie, gemeinsam mit Barbara Schaefer, die Lesereise Inseln des Nordens.



»Erstens kommt, wie auch Knoller schreibt, ein Besuch Papua-Neuguineas einer Zeitreise in die Steinzeit gleich. Und zweitens gilt Papua-Neuguinea als eine der gewalttätigsten Gesellschaften der Welt. (...) Vor diesem Hintergrund muss man Knoller zugutehalten, dass er in seinem Bericht einerseits der Realität des Landes ins Auge sieht und anderseits bemüht ist, auch dessen positive Seiten aufzuzeichnen, ohne sie zu verherrlichen.« Neue Zürcher Zeitung






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