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Christiane Schlötzer
Das Mädchen mit dem falschen Namen
Türkische Tabus

176 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-85452-923-1
14,90 Euro inkl. MWSt.



Brisante Storys aus einem Land zwischen Tradition und Aufbruch

Kopftuch und Minirock gehören in Istanbul zum Straßenbild, und im Südosten des Landes trägt man eine Frau zu Grabe, die gesteinigt wurde, weil sie ihr eigenes Leben führen wollte. Die Türkei ist ein Land der Widersprüche. Um zu verstehen, wohin sich das Land zwischen Europa und Asien bewegt, muss man seine Menschen erzählen lassen. So findet man Hoffnung bisweilen auch in der entlegensten Provinz, wo ein paar Grundschüler ihr Dorf in die Moderne katapultieren wollen. Die Türkei hat in den letzten fünf Jahren große Umbrüche erlebt, Tabus werden gebrochen, und man spricht über dunkle Seiten der Geschichte. Istanbul bezaubert durch Kontraste, grelle Zeugnisse der Moderne im Spiegel einer zweitausendjährigen Geschichte locken Künstler aus aller Welt an. Aber zwischen teuren Bars am Bosporus und schmutzigen Slums blüht auch die Illegalität. Für Prostituierte aus Osteuropa wird Europas Pforte zum Goldenen Tor zur Hölle. Christiane Schlötzer hat das Land an Europas Südostgrenze bereist und erzählt Geschichten von seinem Aufbruch.


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