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Andreas Wenderoth
Mit Ach und Krach nach Wladiwostok. Transsibirische Reise


137 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-85452-724-4
14,90 Euro inkl. MWSt.



Die Transsibirische Eisenbahn: Schauplatz von Begegnungen, Gesprächen, Episoden.

Andreas Wenderoth macht den Leser zum Passagier auf der längsten Zugfahrt der Erde: sieben Tage, 9289 Kilometer – Rußland von West nach Ost, von Moskau nach Wladiwostok, durch acht Zeitzonen, über Sümpfe und ewigen Frost. Noch heute ist diese legendäre Strecke das Kernstück des russischen Verkehrsnetzes. Am Alltagsleben im »Rossija«, dem berühmten Zug Nummer 2 der Transsibirischen Eisenbahn, werden aber auch die kleinen Widrigkeiten der großen russischen Krise nachvollziehbar. Über die Darstellung dieses Mikrokosmos entwirft der Autor das Bild eines zerrütteten Landes – der Zug wird dabei zur Metapher eines Staates, der zu entgleisen droht. Bei Zwischenstopps lässt sich Andreas Wenderoth ein auf Menschen und auf das Leben in Städten und Dörfern, und mosaikartig fügen sich Erlebnisse und Begegnungen des Reisenden zu einem Gesamtbild der gegenwärtigen russischen Gesellschaft. Er spricht mit Schaffnern, die von Fahrgästen bedroht werden, Kleinkriminellen, Ärzten, die für einen Hungerlohn arbeiten, einem Schamanen, der die russische Krise verirrten Geistern zuschreibt, einem Bettler, der an der Berliner Mauer mitbaute, sadistischen Militärs, Fischern am Baikalsee und einem Bürgermeister, der um sein Leben fürchtet. Andreas Wenderoth zeigt Aspekte der Realität eines rauhen Landes, in dem Momente herzlicher Freundlichkeit umso berührender sind.


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