Weiser Varons knapper Erzählstil mit unterhaltsamen und manchmal auch humorvollen Vignetten gestalten den historischen Stoff zu einem faszinierenden Roman. Er gehört zu den frühesten Zeugnissen des Exils, vergleichbar etwa mit Klaus Manns »Der Vulkan«, Lion Feuchtwangers »Exil«, Erich Maria Remarques »Liebe deinen Nächsten« oder Anna Seghers »Transit«.
Durch die Übersetzung ins Deutsche von Reinhard Andress und Egon Schwarz wird dieses literarische Zeugnis zum ersten Mal der deutschsprachigen Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
»Keine bittere Abrechnung, sondern ein feinfühliges und humorvolles Porträt einer Stadt im sicheren Angesicht der Katastrophe.« APA
»Sein knapper Erzählstil mit unterhaltsamen und manchmal auch humorvollen Vignetten gestalten den historischen Stoff zu einem faszinierenden Roman, vergleichbar mit Klaus Manns ›Der Vulkan‹.« News
»Schnell wird deutlich, was für ein literarisches Talent Benno Weiser Varon war, der mit ›Ich war Europäer‹ sein erstes und leider letztes dichterisches Werk vorlegte. (...) Die Übersetzung ist eine Meisterleistung, sie vermittelt die Leiden und Abenteuer, die Kommentare und Bekenntnisse des Helden in einer packenden Sprache, deren Klarheit und Prägnanz besticht.« weltonline
»›Ich war Europäer‹ ist der große Entwicklungsroman eines fiktiven Helden, der den realen politischen Entwicklungen den Mut der Verzweiflung entgegensetzt.« Neue Zürcher Zeitung