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Gerhard Scherhorn
Geld soll dienen, nicht herrschen. Die aufhaltsame Expansion des Finanzkapitals
Wiener Vorlesungen

Edition Gesellschaftskritik, Band 5
96 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-85452-584-4
9,90 Euro inkl. MWSt.



Eine brandaktuelle Analyse der Ursachen und Auswirkungen der Finanzkrise

Der Ökonom Gerhard Scherhorn schildert die überstürzte und unbalancierte Deregulierung, die zu der aktuellen Finanzkrise geführt hat, und legt dar, was über das derzeitige Krisenmanagement hinaus dauerhaft an der Verfassung der Finanzmärkte geändert werden muss – nicht nur, damit sich solche Krisen nicht wiederholen, sondern auch, um das Finanzkapital daran zu hindern, unsere Zukunft zu verspielen. Denn derzeit verhindern der Vorrang des Kapitals und die Privilegierung des Finanzkapitals die nachhaltige Entwicklung.

Die aktuelle Krise kann uns die Augen für diese Probleme öffnen. Eine Revision des kapitalistischen Weltsystems ist möglich, und es ist höchste Zeit, so Gerhard Scherhorn, auch das Finanzkapital der Sozialbindung des Privateigentums zu unterwerfen. Darin liegt die Chance der Krise. Doch damit sie genutzt wird, ist höchste Wachsamkeit nötig. Zwar kündigt die Politik energische Konsequenzen an; aber der Glaube an die Selbstregulierung der Märkte, der zu dem Desaster geführt hat, ist tief in machtvollen Interessen verwurzelt, und so besteht die Gefahr, dass es beim Kurieren von Symptomen bleibt.



»Es ist ein Verdienst der Stadt Wien und ihrer Veranstaltungsreihe ›Vorlesungen im Rathaus‹, den Autor zu diesem Vortrag im Jahr 2007 veranlasst zu haben, und es spricht für den Autor, dass einige Ergänzungen und weiterführende Literaturhinweise genügten, um daraus eine im Jahr 2009 hochaktuelle Publikation zu machen.« Zeitschrift für Ökonomie





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