Hans-Jürgen Jakobs, Wolfgang R. Langenbucher (Hg.) Das Gewissen ihrer Zeit Fünfzig Vorbilder des Journalismus
280 Seiten, 50 SW-Abbildungen, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-85452-478-6 19,90 Euro inkl. MWSt.
Topjournalisten porträtieren fünfzig große Vorbilder.
Qualitätsjournalismus ist mehr als ein Tagesgeschäft. Dieses Buch stellt fünfzig seiner bedeutendsten deutschsprachigen Vertreter der letzten Jahrhunderte vor und unterstreicht durch dieses »Adelsprädikat« der Kanonbildung den kulturgeschichtlichen Stellenwert journalistischen Arbeitens: als Instrument der Aufklärung, der politischen Kontrolle und der Erkundung gesellschaftlicher Realität, der Gesellschaftskritik und der Lernprozesse einer Zivilgesellschaft. Zunächst als Serie in der Süddeutschen Zeitung konzipiert, versammelt dieser erweiterte Band die Porträts der großen Vorbilder einer Zunft, die von ihren heutigen Vertretern, Topjournalisten wie Herbert Riehl-Heyse, Wolf Lepenies, Roger Willemsen, Peter Glotz, Heribert Prantl, Franziska Augstein, Hermann Unterstöger, Evelyn Roll, Cathrin Kahlweit und vielen anderen, verfasst wurden. Das Resultat beweist, dass Journalisten nicht nur Aufmacher – also Schlagzeilen für ihre Zeitungen – produzieren können, sondern dass sie vielmehr selbst als Aufmacher gebraucht werden: als Menschen, die sich und ihren Lesern die Augen öffnen, damit sich allen zusammen die komplizierte Welt ein wenig besser erschließt. Mit Porträts von: Gotthold Ephraim Lessing, Heinrich Heine, Karl Marx, Theodor Fontane, Bertha von Suttner, Theodor Herzl, Theodor Wolff, Alfred Polgar, Karl Kraus, Egon Erwin Kisch, Anton Kuh, Kurt Tucholsky, Joseph Roth, Margret Boveri, Sebastian Haffner, Marion Gräfin Dönhoff, Hilde Spiel, Robert Jungk, Rudolf Augstein, Herbert Riehl-Heyse u. a.