Cornelius Hell, Autor, Übersetzer und Literaturkritiker, geboren in Salzburg, kennt Budapest seit über 20 Jahren. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, 2010 Stephan-Báthory-Preis für Verdienste um die ungarische Minderheit in Siebenbürgen, 2010 Hieronymus-Preis des Verbands der Literaturübersetzer und des Kulturministeriums der Republik Litauen. Diverse Lehraufträge, Sendungen für den ORF und den Bayerischen Rundfunk, Essays und Sendungen zur ungarischen Literatur. Im Picus Verlag erschien seine Lesereise Vilnius.
Cornelius Hell hat mit diesem Buch für Reisende aller Art, nämlich auch für solche, die nur in Gedanken unterwegs sind, einen kenntnisreichen, erfrischend persönlichen Zugang zu der 'Schönen an der Donau' geschaffen, der nicht nur ihre Eleganz und ihren Charme erstrahlen lässt, sondern auch ihre dunklen Seiten dem Tageslicht aussetzt. Sehr zu empfehlen all jenen,
die meinen, über Budapest Bescheid zu wissen. Sie werden vieles erfahren, was man erst beim genauen Hinschauen und Hinhören erkennt. Barbara Frischmuth
Budapest, so nah, so fremd. Cornelius Hell führt uns durch eine Metropole in Mitteleuropa, die immer in der Gefahr stand, hinter ihren eigenen Legenden zu verschwinden und ihre historischen Erfahrungen zu verleugnen. Er erzählt kenntnisreich, begeistert, empört. Und preist Schönheit und Charme einer Stadt, um die er bangt. Karl-Markus Gauß
»Großartig! Die Streifzüge durch Budapest, die in diesem Buch festgehalten sind, könnten dem Besucher schon fast einen Reiseführer ersparen, so anschaulich und informativ hat sie der Autor geschildert.« ekz.bibliotheksservice
»Cornelius Hell, der für die „Lesereisen“ bereits einen Band über Vilnius verfasst hat, ist ein guter Kenner des ehemaligen „Ostblocks“. Er hat nicht nur in Ungarn, sondern eine Zeitlang auch in Litauen gelebt und ist als Übersetzer aus dem Litauischen tätig. Er hat das nötige – wohlwollende aber auch kritische – Verständnis für die vielen und oft sehr vehementen Veränderungen und Umbrüche, von denen jene Region seit dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ geprägt ist. Vor allem scheut Hell nicht davor zurück, auch brisante Themen anzusprechen, wie etwa den in Ungarn dramatisch zunehmenden Rechtsradikalismus, den dezidierten Nationalismus und den latenten Antisemitismus innerhalb der ungarischen Gesellschaft.« www.flaneurin.at
»Ein ideales Büchlein vor, nach und anstatt der Reise!« www.tvbutler.at