Christoph Braendle Liebe, Freud und schöner Tod. Wiener Sonaten
131 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-85452-708-4 14,90 Euro inkl. MWSt.
Schwärmerisch-begeisterte und abgründig-morbide Geschichten über Wien.
Einfühlsam und sacht in Moll angestimmt heben Christoph Braendles Wiener Sonaten zu einem musikalischen Geflecht von Berichten und Anekdoten, Wahrheiten, Lügen und Lobgesängen an, mit dem der Leser in eine Stadt verführt wird, die hinter ihrer prächtigen Fassade für die Neugierigen, die Liebenden und die Suchenden jederzeit noch ungeahnte Überraschungen birgt.
Sorgfältig durchkomponiert und voller unerwarteter Wendungen ist die Reise, auf die der Schweizer Schriftsteller Christoph Braendle einlädt, der nach über zehn Jahren Aufenthalt »Wien noch immer mit den Augen des Verliebten betrachtet und überall Erzählenswertes findet«. Wer seinem Lockruf folgt, wird Geschichten von Wundern, Träumen und Schrecken hören, die in Wien so nahe beisammen liegen, wie sonst nirgends auf der Welt: von der Angst, die Sigmund Freud vom Bellevue aus sah und die drei Jahrhunderte zuvor das Schicksal von Maximilians Schloß Neugebäude besiegelt hatte; oder von dem Kellerlokal in der Innenstadt, in dem Koch- und Dichtkunst Leib und Geist gleichermaßen sättigen; aber auch von melancholischen Kaffeehäusern, von Abenden beim Heurigen und von einer systematischen Erkundung der Wiener Außenbezirke, die beim Wasser beginnt und folgerichtig in der Trinkerheilanstalt endet.