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Der Aufbruch des Erik Jansen

Roman

ISBN: 978-3-85452-689-6
167 Seiten, gebunden

24,00 inkl. MwSt.


Erik Jansen, um die fünfzig, Deutschlehrer mit Leib und Seele, verliert seine Anstellung im katholischen Gymnasium zu Sankt Theresa. Wie es dazu gekommen ist, dass er nicht nur seine sichere Stelle, sondern auch seine Frau und ein wenig wohl auch sich selbst verlor, versucht er, alleine, auf einer Gruppenreise nach Jordanien zu reflektieren. Lange bleibt er freilich nicht für sich, bald schon hängt die ältere, naive Monique an seinen Lippen, bei der er ganz Lehrer sein kann – sosehr er auch versucht, es nicht zu sein. Die Reise ist für ihn ein Aufbruch und Befreiungsschlag – nicht nur aus der fatalen Liebe zu einer Schülerin, sondern aus seinem unerfüllten Leben – und je länger sie andauert, umso mehr fühlt er sich wie Kafkas Reiter …Sylvie Schenks Überschreibung eines Kafka-Textes ist nicht nur die bewegende Geschichte eines Mannes in der Midlife-Crisis, sie ist auch ein Spiel mit der Literatur, mit Auslegungen und Signifikanz: ein kluger, feinsinniger Roman, durch den sich wie ein roter Faden die Liebe zu Kultur und Literatur zieht.

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Erik Jansen, um die fünfzig, Deutschlehrer mit Leib und Seele, verliert seine Anstellung im katholischen Gymnasium zu Sankt Theresa. Wie es dazu gekommen ist, dass er nicht nur seine sichere Stelle, sondern auch seine Frau und ein wenig wohl auch sich selbst verlor, versucht er, alleine, auf einer Gruppenreise nach Jordanien zu reflektieren. Lange bleibt er freilich nicht für sich, bald schon hängt die ältere, naive Monique an seinen Lippen, bei der er ganz Lehrer sein kann – sosehr er auch versucht, es nicht zu sein. Die Reise ist für ihn ein Aufbruch und Befreiungsschlag – nicht nur aus der fatalen Liebe zu einer Schülerin, sondern aus seinem unerfüllten Leben – und je länger sie andauert, umso mehr fühlt er sich wie Kafkas Reiter …Sylvie Schenks Überschreibung eines Kafka-Textes ist nicht nur die bewegende Geschichte eines Mannes in der Midlife-Crisis, sie ist auch ein Spiel mit der Literatur, mit Auslegungen und Signifikanz: ein kluger, feinsinniger Roman, durch den sich wie ein roter Faden die Liebe zu Kultur und Literatur zieht.

»Wenn Sylvie Schenk von einer Amour fou und den Tücken des Literaturunterrichts erzählt, führt sie in Wirklichkeit parabolisch vor, was Roland Barthes und Maurice Blanchot mit dem Wort vom Verschwinden des Autors im Text gemeint haben, mit der süßen Lust am Untergang.«
Der Standard

»Schenk, die drei gelungene Romane bei Picus veröffentlicht hat, schildert ihre Protagonisten psychologisch meisterhaft. Ist Erik Jansen nur ein feiger Lehrer, der die Implikationen der von ihm so geachteten Worte begreift? Hat seine Schülerin in ihrem Ungestüm recht? Schwer zu sagen. Aber umso spannender zu lesen.«
Die Presse

»Eine fein beobachtete Geschichte aus dem Lehrer- und Schulmilieu, deren kunstvolle, kafkaeske Erzählstruktur ein besonderes Lesevergnügen bereiten kann.«
Bibliotheksnachrichten