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Der potemkinsche Hund

Roman

ISBN: 978-3-85452-688-9
208 Seiten, gebunden

24,00 inkl. MwSt.


In Odessa irrt ein junger Mann ziellos umher. Er ist schmutzig, er stinkt, er läuft einem Hund hinterher. Sein Name ist Anatol Grigorjevič, und er ist letzte Nacht aus seinem Grab gestiegen. Irina, seine Nachbarin, hat ihn wieder zum Leben erweckt. Da sie, die unglücklich in einen Toten Verliebte, nicht weiß, dass ihr Wiederbelebungsversuch erfolgreich war, irrt sie nun genau wie Anatol planlos durch ihr Leben, von Odessa quer durch die Ukraine und wieder zurück, auf der Suche nach Sinn. Den findet auch Anatol in seiner Rastlosigkeit nicht, auch wenn er zwischendurch vermeint, der Hund, den er Čelobaka nennt und der ihn seit seiner Auferstehung auf beinah magische Weise begleitet, wüsste genau, wohin der Weg führe …In ihrem außergewöhnlichen Roman, der an die fantastisch-absurde Tradition eines Bulgakov gemahnt, gelingt es Cordula Simon nicht nur, zwei Menschen in ihrer Einsamkeit geradezu schmerzhaft zu porträtieren, die surreale Geschichte eines wieder zum Leben Erweckten ist üppig gefüllt mit ukrainischen Impressionen, bizarren Charakteren und kafkaesken Situationen. Ein beeindruckendes Debüt!

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In Odessa irrt ein junger Mann ziellos umher. Er ist schmutzig, er stinkt, er läuft einem Hund hinterher. Sein Name ist Anatol Grigorjevič, und er ist letzte Nacht aus seinem Grab gestiegen. Irina, seine Nachbarin, hat ihn wieder zum Leben erweckt. Da sie, die unglücklich in einen Toten Verliebte, nicht weiß, dass ihr Wiederbelebungsversuch erfolgreich war, irrt sie nun genau wie Anatol planlos durch ihr Leben, von Odessa quer durch die Ukraine und wieder zurück, auf der Suche nach Sinn. Den findet auch Anatol in seiner Rastlosigkeit nicht, auch wenn er zwischendurch vermeint, der Hund, den er Čelobaka nennt und der ihn seit seiner Auferstehung auf beinah magische Weise begleitet, wüsste genau, wohin der Weg führe …In ihrem außergewöhnlichen Roman, der an die fantastisch-absurde Tradition eines Bulgakov gemahnt, gelingt es Cordula Simon nicht nur, zwei Menschen in ihrer Einsamkeit geradezu schmerzhaft zu porträtieren, die surreale Geschichte eines wieder zum Leben Erweckten ist üppig gefüllt mit ukrainischen Impressionen, bizarren Charakteren und kafkaesken Situationen. Ein beeindruckendes Debüt!

»›Der potemkinsche Hund‹ erinnert nicht nur an Kafka und Bulgakov, sondern auch an Dimitré Diner oder Emir Kusturica. Wer auch nur einen der genannten Namen schätzt, dem empfehle ich dieses Buch.«
fm4

»Simon inszeniert ein perspektivisch verzwicktes Spiel mit Wieder- und Doppelgängern, Trunkenbolden und Paranoikern, menschlichen wie tierischen Outlaws, von den Kakerlaken bis zu den mythologisch aufgeladenen Hunden.«
Die Presse

» ›Der potemkinsche Hund‹ ist sowohl sprachlich ansprechend und von einem spürbaren, aber unaufdringlichen Kunstwillen durchzogen wie auch unterhaltsam.«
Falter

»Mit ihrem im Picus Verlag erschienenen ersten Roman Der Potemkinsche Hund gelingt ihr ein faszinierendes Portrait zweier einsamer Menschen – gleichzeitig eine sprachlich exzellente Darstellung der ukrainischen Landschaft. Ein Aufsehen erweckendes Buch von hoher sprachlicher Qualität.«
Jury des Rotahorn Preises

»Dieser Roman vom Unter- und Abtauchen, von DoppelgängerInnen, vom Sterben und der Sehnsucht nach Unsterblichkeit erzählt davon, wie hartnäckig Einsamkeit sein kann: gnadenlos, unversöhnlich und tödlich hartnäckig. Ein Buch für Literaturkreise, eine Herausforderung, ein Genuss.«
Bibliotheksnachrichten

»Cordula Simons Romanerstling nimmt die LeserInnen mit auf einen Streifzug durch die Gassen Odessas, die nur vor Kakerlaken und skurrilen Persönlichkeiten wimmeln, lässt sie stolpern über Schachtelsätze, die aber nie den Lesefluss stören. Simon hat keine Angst vor großen Worten, besticht dabei aber immer mit klugem Witz und Einfühlungsvermögen.«
fiber