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Die Nase

ISBN: 978-3-85452-861-6
56 Seiten, gebunden

14,00 inkl. MwSt.

Eines Nachts hat Gottfrieds Nase die Nase voll: Gottfried kann sie nicht leiden, er findet sie viel zu groß, und zu allem Überfluss wird sie von den anderen – Mund, Augen und Ohren – die ganze Zeit nur ausgelacht. Und so beschließt sie, einfach fortzugehen. Auf ihrer Reise muss sie aber sehr schnell erkennen, dass eine einsame Nase in der weiten Welt vielen Gefahren ausgesetzt ist. Denn in Gottfrieds Gesicht mag sie zwar groß gewesen sein, aber im Rest der Welt ist sie ziemlich klein und verloren: Da gibt es nämlich zum Beispiel den griesgrämigen Mäuserich, der sie mit einem Stück französischen Käses verwechselt und gleich einmal herzhaft in sie hineinbeißt. Oder eine Kuh am Wegesrand, die glaubt, die Nase sei eine Schnecke, der aber Gott sei Dank gerade rechtzeitig noch einfällt, dass sie ja eigentlich nur Gras frisst. Und nicht zuletzt den Bäcker, der sie für eine schlecht gebackene Semmel hält. Was aber am schlimmsten ist: Sie alle brauchen keine Nase. Gottfried jedoch begreift am nächsten Morgen bald, dass ohne seine Nase gar nichts geht …
Franzobel, einer der erfolgreichsten österreichischen Schriftsteller der Gegenwart und vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und zuletzt mit dem Arthur-Schnitzler-Preis, legt hier sein erstes Kinderbuch vor. Dem Sprachakrobaten ist dabei ein wunderbar frecher Text voll Witz und schrägen Einfällen gelungen, den die Illustratorin Sibylle Vogel kongenial ins Bild gesetzt hat.

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Eines Nachts hat Gottfrieds Nase die Nase voll: Gottfried kann sie nicht leiden, er findet sie viel zu groß, und zu allem Überfluss wird sie von den anderen – Mund, Augen und Ohren – die ganze Zeit nur ausgelacht. Und so beschließt sie, einfach fortzugehen. Auf ihrer Reise muss sie aber sehr schnell erkennen, dass eine einsame Nase in der weiten Welt vielen Gefahren ausgesetzt ist. Denn in Gottfrieds Gesicht mag sie zwar groß gewesen sein, aber im Rest der Welt ist sie ziemlich klein und verloren: Da gibt es nämlich zum Beispiel den griesgrämigen Mäuserich, der sie mit einem Stück französischen Käses verwechselt und gleich einmal herzhaft in sie hineinbeißt. Oder eine Kuh am Wegesrand, die glaubt, die Nase sei eine Schnecke, der aber Gott sei Dank gerade rechtzeitig noch einfällt, dass sie ja eigentlich nur Gras frisst. Und nicht zuletzt den Bäcker, der sie für eine schlecht gebackene Semmel hält. Was aber am schlimmsten ist: Sie alle brauchen keine Nase. Gottfried jedoch begreift am nächsten Morgen bald, dass ohne seine Nase gar nichts geht …
Franzobel, einer der erfolgreichsten österreichischen Schriftsteller der Gegenwart und vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und zuletzt mit dem Arthur-Schnitzler-Preis, legt hier sein erstes Kinderbuch vor. Dem Sprachakrobaten ist dabei ein wunderbar frecher Text voll Witz und schrägen Einfällen gelungen, den die Illustratorin Sibylle Vogel kongenial ins Bild gesetzt hat.

»Sprach-Akrobat Franzobel hat mit ›die Nase‹ eine humorvolle Geschichte voll Sprachwitz geschrieben, die in Sibylle Vogels ebenso vergnüglichen Zeichnungen eine wunderbare Ergänzung gefunden hat.«
FM4

»Die skurille, sprachspielerisch erzählte Geschichte einer Nase auf dem Selbstfindungstrip wird von der Illustratorin einfallsreich und mit viel Humor begleitet.«
Institut für Jugendliteratur Österreich

»Sibylle Vogels skurrile, fantasievolle Zeichnungen bereichern die geniale mit einer Reihe von wunderschönen Wortspielen gespickte Geschichte.«
Kurier

»Schier überschäumend von witzigen, aber auch einfühlsamen Ideen, folgt Franzobel der Lieblingsphantasie aller Kinder: Was wäre, wenn?«
Literaturen

»Ein vergnügliches Spiel eines gar nicht hochnäsigen Autors mit Sprache, Redewendungen und Wortbildern, entzückend und bunt von Sibylle Vogel illustriert.«
OÖ Nachrichten v

»Mit schwungvollem Strich werden herrlich freche Szenen entworfen, die den absurden Aspekten der Geschichte voll und ganz Rechnung tragen.«
Seitenweise Kinderliteratur

»Das hübsch schräg illustrierte Buch reizt zum Nachdenken über die Ordnung der Welt, über Selbstannahme und natürlich über laufende Nasen.«
Westfälische Nachrichten