Ein Bild von Hilda als toter Mensch

Roman

ISBN: 978-3-7117-2025-2
182 Seiten, gebunden

22,00 inkl. MwSt.

Als Hilda, die bescheidene, fast unsichtbare Mutter, stirbt, macht sich Charly auf Spurensuche: Wer war diese Frau, deren Leben stets unter dem Schatten einer nicht gelebten großen Liebe stand? Hilda hinterlässt ihrem Sohn ein nur unscharfes Bild. Wer war sie und wie lässt sich ein Leben überhaupt erfassen?
Charly taucht tief ein in die Vergangenheit seiner Familie. In der Einsamkeit einer kroatischen Ferieninsel, weit weg von der bekannten Welt, entsteht langsam ein neues Bild von Hilda: die unerfüllten großen Erwartungen ihrer Jugend, Sommertage an der Donau mit den Söhnen, die Sonntage im schäbigen Gastgarten der nahen Tankstelle – und über allem ihre unermessliche Distanz. Hilda, die nicht wusste wohin und einfach blieb, wo sie war.

Berührend und aufmerksam erforscht Walter Kohl ein Leben, für das es nur wenige Anhaltspunkte zu geben scheint. Identität und Versäumnis, scheinbare Resignation und innerer Aufbruch: eine intime Auseinandersetzung mit einer Familiengeschichte.

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Als Hilda, die bescheidene, fast unsichtbare Mutter, stirbt, macht sich Charly auf Spurensuche: Wer war diese Frau, deren Leben stets unter dem Schatten einer nicht gelebten großen Liebe stand? Hilda hinterlässt ihrem Sohn ein nur unscharfes Bild. Wer war sie und wie lässt sich ein Leben überhaupt erfassen?
Charly taucht tief ein in die Vergangenheit seiner Familie. In der Einsamkeit einer kroatischen Ferieninsel, weit weg von der bekannten Welt, entsteht langsam ein neues Bild von Hilda: die unerfüllten großen Erwartungen ihrer Jugend, Sommertage an der Donau mit den Söhnen, die Sonntage im schäbigen Gastgarten der nahen Tankstelle – und über allem ihre unermessliche Distanz. Hilda, die nicht wusste wohin und einfach blieb, wo sie war.

Berührend und aufmerksam erforscht Walter Kohl ein Leben, für das es nur wenige Anhaltspunkte zu geben scheint. Identität und Versäumnis, scheinbare Resignation und innerer Aufbruch: eine intime Auseinandersetzung mit einer Familiengeschichte.

»Ein weiterer großer Text.«
Kulturbericht Oberösterreich

»Ein bewegendes, ein sprachgewaltiges, ein schönes Buch.«
Hamburger Morgenpost

»Walter Kohl ist einer der besten unter den unterschätzten Autoren.«
Falter

»Charly muss das Bild der Mutter immer wieder neu malen, übermalen, und langsam gelingt ihm ein Porträt, das er gelten lassen kann. In diesem Umschreiben, Ummalen der Person gelingt ihm ein tiefgehendes, sensibles und sehr berührendes Stück Prosa. Er therapiert sich dabei selbst und lässt uns daran teilhaben an dieser Spiegelung seines Innenlebens.«
Passauer Neue Presse