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Menschen mit Demenz in der Familie

Ethische Prinzipien im täglichen Umgang

ISBN: 978-3-85452-568-4
62 Seiten, gebunden
Reihe: Wiener Vorlesungen , Band 168

10,00 inkl. MwSt.

Ist die Demenz eine unheilbare Krankheit? Kann ein wirksames Medikament dagegen gefunden werden? Oder sollte man dieses Phänomen nicht viel eher als eine natürliche Entwicklung im Prozess des Alterns betrachten?
Katharina Gröning und Katharina Heimerl, Demenz- und Palliative-Care-Forscherinnen, legen dar, wie hilflos die Medizin im Umgang mit Demenzerkrankten ist – ist doch die Demenz ein hirnorganisches Paradoxon und keinesfalls eine heilbare Erkrankung. Dies zwingt die Gesellschaft, neue Wege zu gehen. Die beiden Forscherinnen fordern darüber hinaus ein vertieftes Verständnis allen Betroffenen gegenüber – nicht bloß für die Erkrankten, sondern auch für die Pflegenden.

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Ist die Demenz eine unheilbare Krankheit? Kann ein wirksames Medikament dagegen gefunden werden? Oder sollte man dieses Phänomen nicht viel eher als eine natürliche Entwicklung im Prozess des Alterns betrachten?
Katharina Gröning und Katharina Heimerl, Demenz- und Palliative-Care-Forscherinnen, legen dar, wie hilflos die Medizin im Umgang mit Demenzerkrankten ist – ist doch die Demenz ein hirnorganisches Paradoxon und keinesfalls eine heilbare Erkrankung. Dies zwingt die Gesellschaft, neue Wege zu gehen. Die beiden Forscherinnen fordern darüber hinaus ein vertieftes Verständnis allen Betroffenen gegenüber – nicht bloß für die Erkrankten, sondern auch für die Pflegenden.

»Demenz wird ... nicht so sehr als Krankheit verstanden, sondern als Teil unseres von hoher Lebenserwartung gekennzeichneten Lebens, als ›Daseinsform‹, die alle, Betroffene, Angehörige, Helfer und übergeordnet die Gesellschaft angeht und von der auch alle lernen können. Wie man diesen Paradigmenwechsel in der Betrachtung der Demenz sowohl in den ›Köpfen‹, als auch in häuslicher Pflege und professioneller Versorgung umsetzt, wird auf hohem Niveau abgehandelt.«
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