Menschenwürde und Menschenrechte

ISBN: 978-3-7117-5371-7
76 Seiten
Reihe: Wiener Vorlesungen , Band 190

6,99 inkl. MwSt.

Der renommierte Jurist und UN-Menschenrechtsexperte Manfred Nowak
zeichnet den (ideen-)geschichtlichen Aufstieg des Begriffs der
Menschenwürde nach: Erst in Reaktion auf den Holocaust beziehen sich
Verfassungen und internationale Menschenrechtsdokumente auf die
Menschenwürde als ihre höchste philosophische und moralische Begründung.
Aber nicht jede Verletzung von Menschenrechten stellt auch einen
Angriff auf die Menschenwürde dar, sondern nur Praktiken, die auf die
Entmenschlichung, Ausbeutung und Erniedrigung des Menschen als autonomes
Subjekt mit freiem Willen abzielen. Diesen Praktiken ist die Ohnmacht
und Wehrlosigkeit der Opfer gemeinsam, während die Menschenrechte auf
deren »Empowerment« gerichtet sind.

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Der renommierte Jurist und UN-Menschenrechtsexperte Manfred Nowak
zeichnet den (ideen-)geschichtlichen Aufstieg des Begriffs der
Menschenwürde nach: Erst in Reaktion auf den Holocaust beziehen sich
Verfassungen und internationale Menschenrechtsdokumente auf die
Menschenwürde als ihre höchste philosophische und moralische Begründung.
Aber nicht jede Verletzung von Menschenrechten stellt auch einen
Angriff auf die Menschenwürde dar, sondern nur Praktiken, die auf die
Entmenschlichung, Ausbeutung und Erniedrigung des Menschen als autonomes
Subjekt mit freiem Willen abzielen. Diesen Praktiken ist die Ohnmacht
und Wehrlosigkeit der Opfer gemeinsam, während die Menschenrechte auf
deren »Empowerment« gerichtet sind.