ohnegrund

Roman

ISBN: 978-3-85452-681-0
192 Seiten, gebunden

22,00 inkl. MwSt.

Amy geht nach Tel Aviv, um zu studieren. Sie ist die vernachlässigte Tochter zweier Künstler in London. Amy heißt eigentlich Emily, und so viel, wie von ihr erwartet wird, kann sie gar nicht leisten. Daher beschließt sie, gerade in Tel Aviv angekommen und außer Reichweite ihrer Eltern, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sie verliebt sich in den jungen, idealistischen Israeli Nimrod, die beiden heiraten und bekommen eine Tochter, Sharona. So groß ihre Liebe ist, so groß ist jedoch auch Nimrods Idealismus als Sozialarbeiter. Amy nimmt tatenlos hin, dass Nimrod seine Ziele mit Hingabe verfolgt und sie und Sharona zurücklässt.
Zehn Jahre später: Amy ist alleinerziehende Mutter in London. Sie ist unglücklich.
Was im Leben ihres Mannes passiert ist, was ihrem Vater zugestoßen ist, das möchten Amy und Sharona ergründen, doch tut es jede für sich selbst. Erst durch das Einfühlungsvermögen von Amys Tante Lisa gelingt es, die beiden ein wenig näher aneinander und auch an die Wahrheit heranzuführen.

Stimmungsvoll, mit viel Zuneigung und Empathie für ihre Figuren erzählt Schulamit Meixner in ihrem bemerkenswerten Debüt die Geschichte einer jungen Frau und ihrer Tochter auf dem Weg zu sich selbst – und zu ihren Mitmenschen.

Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

Amy geht nach Tel Aviv, um zu studieren. Sie ist die vernachlässigte Tochter zweier Künstler in London. Amy heißt eigentlich Emily, und so viel, wie von ihr erwartet wird, kann sie gar nicht leisten. Daher beschließt sie, gerade in Tel Aviv angekommen und außer Reichweite ihrer Eltern, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Sie verliebt sich in den jungen, idealistischen Israeli Nimrod, die beiden heiraten und bekommen eine Tochter, Sharona. So groß ihre Liebe ist, so groß ist jedoch auch Nimrods Idealismus als Sozialarbeiter. Amy nimmt tatenlos hin, dass Nimrod seine Ziele mit Hingabe verfolgt und sie und Sharona zurücklässt.
Zehn Jahre später: Amy ist alleinerziehende Mutter in London. Sie ist unglücklich.
Was im Leben ihres Mannes passiert ist, was ihrem Vater zugestoßen ist, das möchten Amy und Sharona ergründen, doch tut es jede für sich selbst. Erst durch das Einfühlungsvermögen von Amys Tante Lisa gelingt es, die beiden ein wenig näher aneinander und auch an die Wahrheit heranzuführen.

Stimmungsvoll, mit viel Zuneigung und Empathie für ihre Figuren erzählt Schulamit Meixner in ihrem bemerkenswerten Debüt die Geschichte einer jungen Frau und ihrer Tochter auf dem Weg zu sich selbst – und zu ihren Mitmenschen.

»Ein zauberhaftes, tief im Leben verwurzeltes, großartiges literarisches Debüt über eine Frau und ihre Tochter, die gelernt haben, ihren Schmerz in Leidenschaft zu verwandeln.«
Jüdische Zeitung

»Eine leise Geschichte mit ebenso leisem Humor über das Gehen und Bleiben, über das Reden und Schweigen. Die Schlusspointe ist einfach hinreißend gestaltet.«
Kleine Zeitung

»›ohnegrund‹ ist ein zartes Buch, witzig, zu einem großen Thema. Dennoch bleibt es leicht und versöhnlich wie eine Umarmung.«
Robert Schneider

»Spannender Debütroman über Familie und Schuld – und für Tel-Aviv-Fans ein guter Stadtführer.«
Woman

»Vor dem Hintergrund tragischer jüdischer Familiengeschichte(n) wird Schulamit Meixner ihrem Anspruch gerecht, auch einer jüngeren jüdischen Generation Stimme, Gesicht und eine Geschichte zu geben.«
Neue Zürcher Zeitung

»Postwendend ist eine zweite Lektüre dieses bemerkenswerten Romans nicht nur angeraten, sondern sehr zu empfehlen, um besonders auf das reizvolle Spiel mit Motiven und erzählerischen Kreuz- und Querspiegelungen zu achten.«
Literaturhaus Wien