Out Demons Out

Ein Roman über die Edgar Broughton Band

ISBN: 978-3-7117-2048-1
270 Seiten, gebunden

24,00 inkl. MwSt.

Charly, längst jenseits der sechzig angelangt, trifft auf den Helden seiner Jugendtage: Edgar Broughton, der mit seiner Band in den siebziger Jahren Leben und Weltsicht einer Generation von Jugendlichen geprägt hat. In einem trostlosen Dorf aufgewachsen, idealisierte Charly Broughton, der seine Zugehörigkeit zur Arbeiterklasse nie verleugnete und für die raue, politische Facette der Rockmusik stand. Seine Musik (vor allem aber,was Charly in deren Texte hineinfantasierte) erhob ihn aus der spießigen Idylle in eine größere, mutigere Gedankenwelt. Nun, Jahrzehnte später, ergreift Charly die Gelegenheit und bucht sein Idol für die Geburtstagsfeier seines Bruders. Es folgen Abende, Nächte, Tage, in denen nicht nur Edgar sich erinnert, sondern in denen Charly lernt, sein Leben ein wenig mehr zu akzeptieren.

Walter Kohl nähert sich in seiner Huldigung an eine der prägenden Figuren der britischen Rockmusik literarisch an – und erfährt ganz nebenbei seine eigene Geistervertreibung.

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Charly, längst jenseits der sechzig angelangt, trifft auf den Helden seiner Jugendtage: Edgar Broughton, der mit seiner Band in den siebziger Jahren Leben und Weltsicht einer Generation von Jugendlichen geprägt hat. In einem trostlosen Dorf aufgewachsen, idealisierte Charly Broughton, der seine Zugehörigkeit zur Arbeiterklasse nie verleugnete und für die raue, politische Facette der Rockmusik stand. Seine Musik (vor allem aber,was Charly in deren Texte hineinfantasierte) erhob ihn aus der spießigen Idylle in eine größere, mutigere Gedankenwelt. Nun, Jahrzehnte später, ergreift Charly die Gelegenheit und bucht sein Idol für die Geburtstagsfeier seines Bruders. Es folgen Abende, Nächte, Tage, in denen nicht nur Edgar sich erinnert, sondern in denen Charly lernt, sein Leben ein wenig mehr zu akzeptieren.

Walter Kohl nähert sich in seiner Huldigung an eine der prägenden Figuren der britischen Rockmusik literarisch an – und erfährt ganz nebenbei seine eigene Geistervertreibung.


»Kohl spiegelt in seinem Roman die Hochphase der Band mit der eigenen Jugend in der Nähe von Linz. Wie stets schreibt er mehr oder weniger autobiografisch, aber mit Gespür für die notwendige Distanz. Der Erzähler Charly vermag nach nächtelangen Gesprächen mit dem Jugendidol sein misslungen geglaubtes Leben milder anzusehen und Kohl gelingt eine schöne Broughton-Bio.«
Der Falter

»Walter Kohl gelingt das Kunststück, die tiefschürfende und detaillierte Biografie Edgar Broughtons in eine Erzählung zu integrieren, in der nicht der Künstler die Hauptperson ist, sondern der österreichische Autor, der sich an seinem Idol abarbeitet, dabei letztendlich zu einem Verständnis seines eigenen Lebensweges gelangt und mit sich selbst Frieden schließen kann.«
ROCKS – Das Magazin für Classic Rock