Schrei nach innen

Vergewaltigung und das Leben danach

ISBN: 978-3-85452-255-3
224 Seiten, Leinen

22,00 inkl. MwSt.

Da Vergewaltigung ein gesellschaftliches Tabuthema darstellt, wird erfahrene Vergewaltigung häufig zum Stigma. Trotz zahlreicher Forschungen über die Thematik ist die Kluft zwischen den Vorstellungen über Vergewaltigung und der Realität, zwischen Betroffenen und ihrem sozialen Umfeld nicht kleiner geworden. Gabriele Mörth geht deshalb der Frage nach, welche Bedeutung eine erlebte Vergewaltigung für eine Frau hat.

Im ersten Teil des Buches untersucht sie historisch-kulturelle Fakten: die lange Geschichte der Vergewaltigung und Vergewaltigungen im Krieg. Auf der gesellschaftlich-strukturellen Ebene verweist die Autorin (unter Berücksichtigung anderer Gewaltformen gegen Frauen) auf Bedingungen und Theorien, um auf die personelle Ebene überzuleiten – zur geschlechtsspezifischen Erziehung und zur Geschlechtsidentität. Im zweiten Teil des Buches kommen betroffene Frauen zu Wort.
Die differenzierte Wiedergabe und Analyse der Falldarstellungen verdeutlichen psychische Phänomene, die bei Frauen infolge einer Vergewaltigung ausgelöst werden, und soll zur Schaffung von Problembewusstsein für die komplizierten Verstrickungen und enormen Auswirkungen beitragen.

Auf der Basis von Forschungsergebnissen und Anregungen der Gesprächspartnerinnen erstellt Gabriele Mörth schließlich Vorschläge für Hilfsmaßnahmen für vergewaltigte Frauen und geht der Frage der gesellschaftlichen Prävention nach.

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Da Vergewaltigung ein gesellschaftliches Tabuthema darstellt, wird erfahrene Vergewaltigung häufig zum Stigma. Trotz zahlreicher Forschungen über die Thematik ist die Kluft zwischen den Vorstellungen über Vergewaltigung und der Realität, zwischen Betroffenen und ihrem sozialen Umfeld nicht kleiner geworden. Gabriele Mörth geht deshalb der Frage nach, welche Bedeutung eine erlebte Vergewaltigung für eine Frau hat.

Im ersten Teil des Buches untersucht sie historisch-kulturelle Fakten: die lange Geschichte der Vergewaltigung und Vergewaltigungen im Krieg. Auf der gesellschaftlich-strukturellen Ebene verweist die Autorin (unter Berücksichtigung anderer Gewaltformen gegen Frauen) auf Bedingungen und Theorien, um auf die personelle Ebene überzuleiten – zur geschlechtsspezifischen Erziehung und zur Geschlechtsidentität. Im zweiten Teil des Buches kommen betroffene Frauen zu Wort.
Die differenzierte Wiedergabe und Analyse der Falldarstellungen verdeutlichen psychische Phänomene, die bei Frauen infolge einer Vergewaltigung ausgelöst werden, und soll zur Schaffung von Problembewusstsein für die komplizierten Verstrickungen und enormen Auswirkungen beitragen.

Auf der Basis von Forschungsergebnissen und Anregungen der Gesprächspartnerinnen erstellt Gabriele Mörth schließlich Vorschläge für Hilfsmaßnahmen für vergewaltigte Frauen und geht der Frage der gesellschaftlichen Prävention nach.