Sieben Sündenfälle

ISBN: 978-3-85452-627-8
199 Seiten, gebunden

24,00 inkl. MwSt.

Ein Bürgermeister, der durch das Purgatorium der Weihnachtsfeiern unzähliger Vereine gehen muss und dem die vermeintlich stillste Zeit des Jahres den Verstand raubt;ein Alleinunterhalter, der es nicht zur erhofften Karriere als Pianist gebracht hat, sondern bloß zum Herzensbrecher mit Schlagerrepertoire;ein Journalist, der aus dem Stress seines Berufes in tiefes Phlegma flieht, bis ihm selbst alltäglichste Aufgaben unlösbar erscheinen;ein fünfzigjähriger Amateurfußballer, der es nicht erträgt, dass er mit den jungen Gegnern auf dem Feld nicht mehr mithalten kann – das sind nur vier der Protagonisten in Norbert Silberbauers sieben Variationen zum Thema Sünde.
Zorn, Wollust, Trägheit, Geiz, Hochmut, Neid und Maßlosigkeit – Silberbauer zieht kunstvoll alle Sündenregister. Seine Figuren pendeln zwischen Zynismus und Melancholie, zwischen großen Sehnsüchten und Verbitterung. Sie alle sind nicht bloß der ‚Sünde‘ verfallen, jeder von ihnen steht vor allem für vergebene Chancen, verratene Ansprüche und begrabene Hoffnungen, die durch faule Kompromisse höchst mangelhaft ersetzt werden.

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Ein Bürgermeister, der durch das Purgatorium der Weihnachtsfeiern unzähliger Vereine gehen muss und dem die vermeintlich stillste Zeit des Jahres den Verstand raubt;ein Alleinunterhalter, der es nicht zur erhofften Karriere als Pianist gebracht hat, sondern bloß zum Herzensbrecher mit Schlagerrepertoire;ein Journalist, der aus dem Stress seines Berufes in tiefes Phlegma flieht, bis ihm selbst alltäglichste Aufgaben unlösbar erscheinen;ein fünfzigjähriger Amateurfußballer, der es nicht erträgt, dass er mit den jungen Gegnern auf dem Feld nicht mehr mithalten kann – das sind nur vier der Protagonisten in Norbert Silberbauers sieben Variationen zum Thema Sünde.
Zorn, Wollust, Trägheit, Geiz, Hochmut, Neid und Maßlosigkeit – Silberbauer zieht kunstvoll alle Sündenregister. Seine Figuren pendeln zwischen Zynismus und Melancholie, zwischen großen Sehnsüchten und Verbitterung. Sie alle sind nicht bloß der ‚Sünde‘ verfallen, jeder von ihnen steht vor allem für vergebene Chancen, verratene Ansprüche und begrabene Hoffnungen, die durch faule Kompromisse höchst mangelhaft ersetzt werden.

»Norbert Silberbauer kennt seine Österreicher, sie liefern ihm das Material für sein Schreiben. Er liebt und schätzt sie als Menschen, die aus der Reihe tanzen. (...) Widerlinge sind bei Silberbauer keineswegs die Ausnahmeerscheinung, sie bekommen in seinen Erzählungen von Trägheit, Wollust, Geiz und Neid ein Antzlitz wie du und ich.«
Salzburger Nachrichten

»Sieben Todsünden, die in der tiefen Provinz gären. Der Bürgermeister, der Journalist, der Amateurfußballer (…) Sünder, deren Abgründe mit viel Galle skizziert werden. Und ohne viel Mitleid. Gut so.«
Kleine Zeitung

»›Sieben Sündenfälle‹ ist ein gelungenes Beispiel für Realismus jenseits aller Moden. Eine literarische Gattung, die als Gegenposition zur hochglanzpolierten Konsumwelt von Yellow Press und Werbung heute notwendiger scheint denn je.«
APA