Chronik einer Nacht

Roman

ISBN: 978-3-85452-485-4
176 Seiten, gebunden

20,00 inkl. MwSt.

Wie bist du nur durch das Chaos gegangen? Er atmete tief. Sein schwerer, verhängter Blick irritierte sie. Sie schlug ein Bein übers andere und sog hastig an der Zigarette.
Die Begegnung zweier Liebender von einst nach zehn Jahren Trennung verdichtet Reinhard Federmann in seinem Roman zu einem fesselnden Kammerspiel: Vor den Trümmern des Krieges und ihrer Beziehung stehend versuchen Ruth und Martin Ellend sich einander wieder anzunähern, doch welche Fragen wären dem anderen zu stellen, was will erzählt sein aus den Jahren des Krieges und der Verfolgung, die den Glauben an das Überleben des jeweils anderen mehr als erschwert haben?

Vor allem im Unausgesprochenen, in den Wellen der assoziativen Erinnerung, die sich in diesen ersten gemeinsamen Stunden unüberwindlich zwischen Ruth und Martin auftürmen, findet Federmann die beklemmenden Worte für zwischenmenschliche Höhen und Abgründe einer ganzen Generation.

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Wie bist du nur durch das Chaos gegangen? Er atmete tief. Sein schwerer, verhängter Blick irritierte sie. Sie schlug ein Bein übers andere und sog hastig an der Zigarette.
Die Begegnung zweier Liebender von einst nach zehn Jahren Trennung verdichtet Reinhard Federmann in seinem Roman zu einem fesselnden Kammerspiel: Vor den Trümmern des Krieges und ihrer Beziehung stehend versuchen Ruth und Martin Ellend sich einander wieder anzunähern, doch welche Fragen wären dem anderen zu stellen, was will erzählt sein aus den Jahren des Krieges und der Verfolgung, die den Glauben an das Überleben des jeweils anderen mehr als erschwert haben?

Vor allem im Unausgesprochenen, in den Wellen der assoziativen Erinnerung, die sich in diesen ersten gemeinsamen Stunden unüberwindlich zwischen Ruth und Martin auftürmen, findet Federmann die beklemmenden Worte für zwischenmenschliche Höhen und Abgründe einer ganzen Generation.

»›Chronik einer Nacht‹ ist ein wichtiges, bisher zu wenig beachtetes Buch, weil es die Schwierigkeit der Heimkehr, des Wiedererkennens schildert. Die Nuancen, aus denen beide herauszuhören versuchen, ob der andere noch der ist, den man gekannt und geliebt hat, sind von Federmann meisterhaft herausgearbeitet worden.«
Literaturhaus Wien

»Ein Kahlschlag-Roman, der in den Grenzen dieses Genres, das angeblich keinen österreichischen Vertreter gefunden hat, ausgesprochen Originelles leistet.«
Karl-Markus Gauß, die Zeit