Erinnerungen eines ehrbaren Fälschers

ISBN: 978-3-85452-661-2
199 Seiten, gebunden

24,00 inkl. MwSt.


Er war ein erfolgreicher Unternehmer, ein Selfmademan, dessen Geschäftstätigkeit noch in Zeiten des Kalten Krieges von Wien bis weit in die Sowjetunion hineinreichte. Doch wie begann diese Erfolgsgeschichte?
Nach einer glücklichen Kindheit und Jugend in einem Schtetl der Karpatoukraine am Rande der Tschechoslowakei, die in seinen Erinnerungen anschaulich als versunkene Welt aufersteht, gerät der jugendliche Seev Eisikovic rasch in die Mühlen des Zweiten Weltkriegs. Als die Slowakei Teil Ungarns wird, geht er 1941 siebzehnjährig auf eigene Faust nach Budapest, um eine Lehre zu beginnen. Dort kommt er in Kontakt mit dem jüdischen Widerstand, in dem er schon bald, trotz seiner Jugend, eine zentrale Rolle einnimmt.
Seev Eisikovic wird nicht nur zum Kämpfer ausgebildet, er wird der Meisterfälscher des Widerstands, der Männer und Frauen im Untergrund mit Papieren und Dokumenten versorgt und so einer großen Zahl von Jüdinnen und Juden das Leben rettet. Zweimal wird Eisikovic verhaftet und gefoltert, zweimal gelingt es ihm wie durch ein Wunder, lebend zu entkommen.
Nach der Befreiung setzt er seine Fähigkeiten für zionistische Organisationen ein, bis er selbst nach Israel gelangt, wo er, wieder mit seiner Jugendliebe Jaffa vereint, einige Jahre in einem Kibbuz lebt und für die Unabhängigkeit Israels kämpft, bis er schließlich 1948 endgültig nach Europa und Wien zurückkehrt.

Seev Eisikovics Erinnerungen erhalten durch seine unprätentiöse und offenherzige Erzählweise eine außergewöhnliche Lebendigkeit und Nachdrücklichkeit.

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Er war ein erfolgreicher Unternehmer, ein Selfmademan, dessen Geschäftstätigkeit noch in Zeiten des Kalten Krieges von Wien bis weit in die Sowjetunion hineinreichte. Doch wie begann diese Erfolgsgeschichte?
Nach einer glücklichen Kindheit und Jugend in einem Schtetl der Karpatoukraine am Rande der Tschechoslowakei, die in seinen Erinnerungen anschaulich als versunkene Welt aufersteht, gerät der jugendliche Seev Eisikovic rasch in die Mühlen des Zweiten Weltkriegs. Als die Slowakei Teil Ungarns wird, geht er 1941 siebzehnjährig auf eigene Faust nach Budapest, um eine Lehre zu beginnen. Dort kommt er in Kontakt mit dem jüdischen Widerstand, in dem er schon bald, trotz seiner Jugend, eine zentrale Rolle einnimmt.
Seev Eisikovic wird nicht nur zum Kämpfer ausgebildet, er wird der Meisterfälscher des Widerstands, der Männer und Frauen im Untergrund mit Papieren und Dokumenten versorgt und so einer großen Zahl von Jüdinnen und Juden das Leben rettet. Zweimal wird Eisikovic verhaftet und gefoltert, zweimal gelingt es ihm wie durch ein Wunder, lebend zu entkommen.
Nach der Befreiung setzt er seine Fähigkeiten für zionistische Organisationen ein, bis er selbst nach Israel gelangt, wo er, wieder mit seiner Jugendliebe Jaffa vereint, einige Jahre in einem Kibbuz lebt und für die Unabhängigkeit Israels kämpft, bis er schließlich 1948 endgültig nach Europa und Wien zurückkehrt.

Seev Eisikovics Erinnerungen erhalten durch seine unprätentiöse und offenherzige Erzählweise eine außergewöhnliche Lebendigkeit und Nachdrücklichkeit.

»Eisikovics Erinnerungen lesen sich trotz aller Gräuel und Gemeinheiten im Inferno einer einstürzenden Welt spannend, fast heiter, jedenfalls nie verbittert, bedrückend oder moralisierend. Man findet im Buch eine Art von Würde, Witz und wacher humanistischer Weltsicht.«
Kurier

»Ein berührendes und für alle, die sich mit Zeitgeschichte befassen, ein sehr interessantes Buch.«
Illustrierte Neue Welt

»Eisikovics Erinnerungen sind lebendig geschrieben. Die detailreiche und plastische Schilderung des Schtetl-Lebens vor dem Krieg ist als historisches Dokument genauso wertvoll wie die Beschreibung des faschistischen Terrors in Ungarn. Eisikovic gelingt es, dem Unsagbaren eine Sprache zu geben.«
Die Presse / SPECTRUM

»Ein mit Kopfschütteln vorgetragener, eindringlicher Bericht, der beschreibt, wie aus braven Landjuden von der Peripherie des Habsburger Reichs Kämpfer im Untergrund einer einstürzenden Welt geworden sind.«
Deutschlandfunk