Feenstaub

Roman

ISBN: 978-3-7117-2090-0
278 Seiten, gebunden

22,00 inkl. MwSt.

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In einer Schicksalsgemeinschaft sind Petru, Cheta und Magare verbunden, gezwungen in ewiges Kindsein: Sie leben am Rande einer gesichtslosen Großstadt. Täglich müssen sie dafür sorgen, dass die Schatzkiste des Krakadzil voller wird. Der wird schnell ungehalten, wenn die Kasse nicht stimmt, und so rücken die drei Jungs aus, um denen wegzunehmen, die es am ehesten zu verschmerzen scheinen. Auszuhalten ist das für sie nur mit einer täglichen Ration Feenstaub.
Alles wird anders, als Petru Marja kennenlernt: Nicht nur lernt er mit ihr die Sprache der Stadt zu verstehen, er erfährt auch zum ersten Mal in seinem Leben, was Familie sein kann. Als den drei jungen Taschendieben ein Neuling zur Ausbildung übergeben wird, wechselt Petrus Leben ebenso wie das seiner Schicksalsgenossen noch einmal die Richtung …

Vergessene Kindheiten und brutale Ausbeutung: Poetisch bis derb, in kurzen, intensiven Szenen erzählt Cornelia Travnicek von drei Taschendieben wider Willen, die um ihre Zukunft kämpfen.

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In einer Schicksalsgemeinschaft sind Petru, Cheta und Magare verbunden, gezwungen in ewiges Kindsein: Sie leben am Rande einer gesichtslosen Großstadt. Täglich müssen sie dafür sorgen, dass die Schatzkiste des Krakadzil voller wird. Der wird schnell ungehalten, wenn die Kasse nicht stimmt, und so rücken die drei Jungs aus, um denen wegzunehmen, die es am ehesten zu verschmerzen scheinen. Auszuhalten ist das für sie nur mit einer täglichen Ration Feenstaub.
Alles wird anders, als Petru Marja kennenlernt: Nicht nur lernt er mit ihr die Sprache der Stadt zu verstehen, er erfährt auch zum ersten Mal in seinem Leben, was Familie sein kann. Als den drei jungen Taschendieben ein Neuling zur Ausbildung übergeben wird, wechselt Petrus Leben ebenso wie das seiner Schicksalsgenossen noch einmal die Richtung …

Vergessene Kindheiten und brutale Ausbeutung: Poetisch bis derb, in kurzen, intensiven Szenen erzählt Cornelia Travnicek von drei Taschendieben wider Willen, die um ihre Zukunft kämpfen.

»›Feenstaub‹ ist ein magisches Buch der Gegensätze. Einer poetischen und malerischen Sprache steht eine harte Realität gegenüber. Genau zwischen diesem Gegensatz entfaltet der Roman seine Wirkung.«
Philipp Emberger, FM4

»Zwischen Zartheit und Brutalität changiert das träumend-poetische neue Werk Cornelia Travniceks, zwischen Monstern und Nebel und Feenstaub und hartkantigem Erwachsenwerden. Zwischen diesen Polen zeigt sich eine vielfältige und so konkrete wie archetypisch allgemeingültige Welt, die man unbedingt heimsuchen sollte.«
Julya Rabinowich

»Vor allem ist die Qualität dieser Prosa zu loben. Wie Travnicek harten Realismus, Märchen und Bubenabenteuer verknüpft, ist gekonnt, triftig und spannend.« 
Dominika Meindl, Falter 

»Cornelia Travnicek beweist hier, dass es letztlich kein Thema gibt, über das sich nicht in hochpoetischer Sprache erzählen ließe.« 
Jelena Dabic, Literaturhaus Wien

»Ein zartes Buch über eine grobe Welt.«
Katja Gasser, kulturMontag

»In der ihr eigenen Sprache gelingt es ihr, den Leser_innen eine vorurteilsfreie Sicht auf diese heimatlosen Taschendiebe zu ermöglichen. Und es funktioniert: Ihre Erzählung enttarnt noch das kleinste Ressentiment der Lesenden.«
Katia Schwingshandl, Augustin

»Das schwere Schicksal von Straßen- und Flüchtlingskindern sowie jugendlichen Kleinkriminellen mit märchenhafter Poesie zu verbinden, ist ein literarisches Experiment, das ihr aufgrund sprachlicher Souveränität außerordentlich gut gelingt.«
Irene Prugger, Wiener Zeitung