Schlussstrich

Roman

ISBN: 978-3-7117-2051-1
331 Seiten, gebunden

24,00 inkl. MwSt.


Rudolf von Radványi, ein ungarischer Jude, lebt im Belgrad des Jahres 1941 ein nicht ungefährliches Doppelleben: Zum einen ist er Dolmetscher der deutschen Intendantur, gedeckt von Oberst Martin Hellmer, mit dem ihn eine gemeinsame Vergangenheit verbindet, und zum anderen arbeitet er als Kommunist im Verborgenen gegen das natio­nalsozialistische Regime. Wie konnte es dazu kommen?

Meisterhaft komponiert Ivan Ivanji eine Familiensaga, die rund hundertfünfzig Jahre überspannt: Beginnend bei den Rotbarts in Betschkerek im Banat der 1880er Jahre, als der junge Leopold seinen Nachnamen in Radványi ändert und dann Tierarzt wird, über seinen Sohn ­Ferenc, genannt Ferko, den Arzt, und dessen Sohn Rudolf, die beide – ohne es voneinander zu ahnen – als Partisanen gegen die deutschen Truppen kämpfen, bis hin zu Goran, dem Nachkriegskind, der den Zerfall Jugoslawiens miterlebt und seine Zukunft jenseits der Heimat sieht.

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Rudolf von Radványi, ein ungarischer Jude, lebt im Belgrad des Jahres 1941 ein nicht ungefährliches Doppelleben: Zum einen ist er Dolmetscher der deutschen Intendantur, gedeckt von Oberst Martin Hellmer, mit dem ihn eine gemeinsame Vergangenheit verbindet, und zum anderen arbeitet er als Kommunist im Verborgenen gegen das natio­nalsozialistische Regime. Wie konnte es dazu kommen?

Meisterhaft komponiert Ivan Ivanji eine Familiensaga, die rund hundertfünfzig Jahre überspannt: Beginnend bei den Rotbarts in Betschkerek im Banat der 1880er Jahre, als der junge Leopold seinen Nachnamen in Radványi ändert und dann Tierarzt wird, über seinen Sohn ­Ferenc, genannt Ferko, den Arzt, und dessen Sohn Rudolf, die beide – ohne es voneinander zu ahnen – als Partisanen gegen die deutschen Truppen kämpfen, bis hin zu Goran, dem Nachkriegskind, der den Zerfall Jugoslawiens miterlebt und seine Zukunft jenseits der Heimat sieht.

»Ivanji ist ein beachtliches Werk gelungen: Er verknüpft meisterhaft Schicksale, lässt Beziehungen glücken und scheitern, große und kleine Tragödien geschehen ... Er begleitet diese liebenswerten Menschen durch die sich verändernde Gesellschaft, von den Schrecken der Naziherrschaft bis hin zum Zerfall Jugoslawiens. Er malt das warmherzige Bild einer gleichsam selbstverständlich multikulturellen Welt.«
Die Presse

»... eine Art jüdischer ›Buddenbrooks‹«
Illustrierte Neue Welt

»Ein glänzendes Sitten- und Sippengemälde der Zeit vom 19. Jahrhundert bis zum Zerfall Jugoslawiens … Ein bemerkenswertes Buch!«
bn.bibliotheksnachrichten