Sommer wie Winter

Roman

ISBN: 978-3-7117-5012-9
200 Seiten

8,99 inkl. MwSt.

Ein dramatischer Autounfall, bei dem die Geschwister Manu und Alexander schwer verletzt werden, bietet für sechs Familienmitglieder den Anlass, sich mit ihrer Vergangenheit und den traumatisierenden Ereignissen der letzten Monate vor dem Unglück auseinanderzusetzen. Geschehnisse, die beinahe fünfzehn Jahre zurückliegen, kommen ans Tageslicht, woran die Familie zu zerbrechen droht.

Mit vier Geschwistern wächst Alexander Sommer als Pflegekind in einem Tiroler Fremdenverkehrsort auf. Der Tourismus boomt, viele Bauernfamilien stellen ihre Höfe auf die Gäste ein, bauen Zimmer aus, errichten Speisesäle. Alexanders Kindheit ist erlebnisreich, aber lieblos;das Leben der Töchter und Söhne ist geprägt von viel Arbeit auf dem Hof, der allgegenwärtigen Kirche, dem Gehorsam den strengen Eltern gegenüber, aber auch von den Gästen, die Familienanschluss suchen. Alexander glaubt, seine leibliche Mutter sei bei einem Autounfall gestorben, bis er im Alter von fünfzehn Jahren auf Hinweise stößt, dass sie ausgewandert sein könnte und ihn zurückgelassen hat. Die Fantasien über die Mutter und ihr Verschwinden werden zu einer jahrelangen Obsession. Kaum ist Alexander volljährig, macht er sich auf die Suche und entdeckt dabei Dinge, die für ihn und seine Pflegefamilie alles verändern …

Aus den wechselnden Perspektiven der einzelnen Familienmitglieder entsteht in Judith W. Taschlers Debütroman – wie in einem Puzzle – ein packendes Drama eines jungen Mannes auf der Suche nach seiner Herkunft und damit seiner Identität vor der Kulisse einer brüchigen Idylle des Landlebens.

Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

Ein dramatischer Autounfall, bei dem die Geschwister Manu und Alexander schwer verletzt werden, bietet für sechs Familienmitglieder den Anlass, sich mit ihrer Vergangenheit und den traumatisierenden Ereignissen der letzten Monate vor dem Unglück auseinanderzusetzen. Geschehnisse, die beinahe fünfzehn Jahre zurückliegen, kommen ans Tageslicht, woran die Familie zu zerbrechen droht.

Mit vier Geschwistern wächst Alexander Sommer als Pflegekind in einem Tiroler Fremdenverkehrsort auf. Der Tourismus boomt, viele Bauernfamilien stellen ihre Höfe auf die Gäste ein, bauen Zimmer aus, errichten Speisesäle. Alexanders Kindheit ist erlebnisreich, aber lieblos;das Leben der Töchter und Söhne ist geprägt von viel Arbeit auf dem Hof, der allgegenwärtigen Kirche, dem Gehorsam den strengen Eltern gegenüber, aber auch von den Gästen, die Familienanschluss suchen. Alexander glaubt, seine leibliche Mutter sei bei einem Autounfall gestorben, bis er im Alter von fünfzehn Jahren auf Hinweise stößt, dass sie ausgewandert sein könnte und ihn zurückgelassen hat. Die Fantasien über die Mutter und ihr Verschwinden werden zu einer jahrelangen Obsession. Kaum ist Alexander volljährig, macht er sich auf die Suche und entdeckt dabei Dinge, die für ihn und seine Pflegefamilie alles verändern …

Aus den wechselnden Perspektiven der einzelnen Familienmitglieder entsteht in Judith W. Taschlers Debütroman – wie in einem Puzzle – ein packendes Drama eines jungen Mannes auf der Suche nach seiner Herkunft und damit seiner Identität vor der Kulisse einer brüchigen Idylle des Landlebens.


»Mit ihrem Anti-Heimatroman ›Sommer wie Winter‹ ist der aus Oberösterreich stammenden Autorin Judith W. Taschler ein bemerkenswertes literarisches Debüt gelungen.«
Neues Volksblatt

»Mord, Amoklauf, Unfall, es bleibt bis zur letzten Seite spannend, dramatisch, hochinteressant!«
WDR5

»Judith W. Taschler versteht es exzellent, ihre Leserschaft in den Bann zu ziehen. Sei es über ihre fabelhafte Personenorchestrierung, den spannungsgeladenen Plot oder die Sprache der handelnden Personen: Stets findet sie den richtigen Tonfall, den besten Ausdruck und erschafft somit für jede Situation bzw. Szene die optimale Atmosphäre. In einem Satz: Judith W. Taschler ist eine Autorin von Format, deren Geschichten süchtig aufs Lesen machen.«
Radio Orange

»Judith W. Taschlers ›Sommer wie Winter‹ ist zwar ein Debütroman, aber dennoch ein stilistisch und erzähltechnisch reifes Buch. Die Sicherheit der Autorin verleiht ›Sommer wie Winter‹ eine gewisse Schwerelosigkeit oder Leichtigkeit, obwohl das Buch von sehr schwierigen Themen handelt: Herkunftstraumata und Schuld, Tabu und Verbot, Alterität und Identität, Anpassung und Ausgrenzung.«
Literaturhaus Wien

»›Sommer wie Winter‹ ist eine aufregende Familiengeschichte. Eine kluge Erzählform, um die ewige Tragödie eines scheinheiligen Lebens in den Alpen zu erzählen.«
Südtiroler Tageszeitung

»Die gebürtige Linzerin Judith W. Taschler entrollt das große Geheimnis mit kriminalistischem Gespür und effektvoller Dramaturgie.«
Wiener Zeitung

»Judith Taschler hat es gewagt, sich im 21. Jahrhundert erneut am Genre des Heimatromans zu versuchen und legt mit ›Sommer wie Winter‹ ein bestechendes Debüt hin. Stilistisch sicher erfindet sie den Heimatroman für sich und uns neu.
Tiroler Tageszeitung