Supramolekulare Chemie

Chemische Grundlagenforschung auf neuen Wegen

ISBN: 978-3-85452-525-7
48 Seiten, gebunden
Reihe: Wiener Vorlesungen , Band 125

10,00 inkl. MwSt.

Jean-Marie Lehn, der als Begründer der supramolekularen Chemie gilt und 1987 den Nobelpreis erhielt, erläutert die zentralen Fragestellungen seines Arbeitsbereichs. Lehn macht den Unterschied zwischen organischer und anorganischer Chemie begreiflich und zeichnet bildhaft den Weg vom Atom zu vielfältigen molekularen Architekturen nach.
Im Unterschied zur molekularen Chemie, die auf starken Bindungen beruht, bilden schwache Wechselwirkungen zwischen den Molekülen die Basis der supramolekularen Chemie. Die wissenschaftliche Breite dieser Fachrichtung ergibt sich daraus, dass der Komplexität der Biologie die Vielfältigkeit der Chemie zur Seite gestellt wird, und das Zusammenspiel der Erkenntnisse aus diesen Feldern erlaubt eine Vielzahl von Perspektiven – ein ‚Universum von Möglichkeiten‘, so Lehn –, vor allem für die Medizin.
Das kreative Potenzial der Chemie: zentrale Fragestellungen eines Nobelpreisträgers

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Jean-Marie Lehn, der als Begründer der supramolekularen Chemie gilt und 1987 den Nobelpreis erhielt, erläutert die zentralen Fragestellungen seines Arbeitsbereichs. Lehn macht den Unterschied zwischen organischer und anorganischer Chemie begreiflich und zeichnet bildhaft den Weg vom Atom zu vielfältigen molekularen Architekturen nach.
Im Unterschied zur molekularen Chemie, die auf starken Bindungen beruht, bilden schwache Wechselwirkungen zwischen den Molekülen die Basis der supramolekularen Chemie. Die wissenschaftliche Breite dieser Fachrichtung ergibt sich daraus, dass der Komplexität der Biologie die Vielfältigkeit der Chemie zur Seite gestellt wird, und das Zusammenspiel der Erkenntnisse aus diesen Feldern erlaubt eine Vielzahl von Perspektiven – ein ‚Universum von Möglichkeiten‘, so Lehn –, vor allem für die Medizin.
Das kreative Potenzial der Chemie: zentrale Fragestellungen eines Nobelpreisträgers