Was Linke denken

Ideen von Marx über Gramsci zu Adorno, Habermas, Foucault & Co

ISBN: 978-3-7117-2030-6
160 Seiten, gebunden

15,00 inkl. MwSt.


Oft ist zu hören: Es herrscht Entideologisierung. ‚Links‘, das ist doch heute mehr so ein Gefühl. Vorschnelle Befunde!, meint Robert Misik. Denn der zeitgemäße Linke hat sehr wohl ein paar Bruchstücke an Theorien im Kopf: Marx’ Lehren über die Widersprüche des Kapitalismus;Eduard Bernsteins Postulat, dass Reform im Rahmen des Systems möglich ist;Antonio Gramscis Gedankengänge über Zivilgesellschaft und Hegemonie;den leicht depressiven kulturkritischen Sound der Frankfurter Schule von Walter Benjamin bis Jürgen Habermas;Michel Foucaults Traktate, dass sich Macht eher in Machtknoten dezentriert hat und dass die Unterdrückten bei ihrer Beherrschung mitmachen;eine Prise postmoderne Theorie, dass die Idee einer Wahrheit auch nur eine Täuschung ist;ein großer Schöpflöffel Keynes, ein kleiner Schuss postkoloniale Theorie und viel Entfremdungskritik.

Robert Misik beschreibt rasant und amüsant von A wie Adorno bis Z wie Žižek, aus welchen Brocken sich zeitgenössisches linkes Denken heute zusammensetzt.

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Oft ist zu hören: Es herrscht Entideologisierung. ‚Links‘, das ist doch heute mehr so ein Gefühl. Vorschnelle Befunde!, meint Robert Misik. Denn der zeitgemäße Linke hat sehr wohl ein paar Bruchstücke an Theorien im Kopf: Marx’ Lehren über die Widersprüche des Kapitalismus;Eduard Bernsteins Postulat, dass Reform im Rahmen des Systems möglich ist;Antonio Gramscis Gedankengänge über Zivilgesellschaft und Hegemonie;den leicht depressiven kulturkritischen Sound der Frankfurter Schule von Walter Benjamin bis Jürgen Habermas;Michel Foucaults Traktate, dass sich Macht eher in Machtknoten dezentriert hat und dass die Unterdrückten bei ihrer Beherrschung mitmachen;eine Prise postmoderne Theorie, dass die Idee einer Wahrheit auch nur eine Täuschung ist;ein großer Schöpflöffel Keynes, ein kleiner Schuss postkoloniale Theorie und viel Entfremdungskritik.

Robert Misik beschreibt rasant und amüsant von A wie Adorno bis Z wie Žižek, aus welchen Brocken sich zeitgenössisches linkes Denken heute zusammensetzt.

»Und weil Robert Misik ein Meister des Feuilletons ist, wie es sie nur in Wien geben kann, liest sich das Büchlein weg wie nix.«
In München – Das Stadtmagazin

»Misiks Text ist selbst dann, wenn es um die theoretischen Elaborate französischer linker Philosophen oder um Postkolonialismus und Postmoderne geht, verständlich und gut zu lesen – ohne zu sehr zu vereinfachen.«
Neues Deutschland

»Ein echtes Kunststück.«
Frankfurter Rundschau

»Vollgepackt mit aufregenden Ideen ... die beste Reklame für linkes Denken.«
Zündfunk, Bayerischer Rundfunk