Wir leben im Verborgenen

Aufzeichnungen einer Romni zwischen den Welten

ISBN: 978-3-85452-691-9
280 Seiten, gebunden

24,00 inkl. MwSt.

Als 1988 der erste Teil von Ceija Stojkas Erinnerungen erschien, läuteten das Buch und die charismatische Präsenz der Autorin eine neue Ära in der Geschichte der Roma und Sinti ein, deren Leiden – nicht nur – im Nationalsozialismus nicht länger hinter der Fassade einer künstlichen Romantik vertuscht werden konnten. Als Erste wagte sich Ceija Stojka aus dem Verborgenen hervor und tat nichts weiter als erzählen – mit großer Wirkung, etwa der Anerkennung der Roma und Sinti als österreichische Volksgruppe.

Ceija Stojkas Erinnerungen aus den beiden Büchern »Wir leben im Verborgenen« und »Reisende auf dieser Welt« sind nun hier erstmals zusammengefasst und erzählen von der Kindheit in der Zeit der Pferdewagen, von der Verfolgung und dem Überleben in den Konzentrationslagern und von den Versuchen, in der Nachkriegswelt Fuß zu fassen, die neuerlich keinen Platz für Roma und Sinti vorgesehen hatte. »Ich habe zum Stift gegriffen, weil ich mich öffnen musste, schreien«, erklärte die Malerin, Sängerin und Autorin 2004 bei einer Ausstellung im Jüdischen Museum ihren Antrieb.

Stojkas Erinnerungen werden durch Gespräche mit Karin Berger ergänzt, die auch in einem berührenden Essay aus der Welt Ceija -Stojkas nach ihrem Schritt ins Rampenlicht erzählt.

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Als 1988 der erste Teil von Ceija Stojkas Erinnerungen erschien, läuteten das Buch und die charismatische Präsenz der Autorin eine neue Ära in der Geschichte der Roma und Sinti ein, deren Leiden – nicht nur – im Nationalsozialismus nicht länger hinter der Fassade einer künstlichen Romantik vertuscht werden konnten. Als Erste wagte sich Ceija Stojka aus dem Verborgenen hervor und tat nichts weiter als erzählen – mit großer Wirkung, etwa der Anerkennung der Roma und Sinti als österreichische Volksgruppe.

Ceija Stojkas Erinnerungen aus den beiden Büchern »Wir leben im Verborgenen« und »Reisende auf dieser Welt« sind nun hier erstmals zusammengefasst und erzählen von der Kindheit in der Zeit der Pferdewagen, von der Verfolgung und dem Überleben in den Konzentrationslagern und von den Versuchen, in der Nachkriegswelt Fuß zu fassen, die neuerlich keinen Platz für Roma und Sinti vorgesehen hatte. »Ich habe zum Stift gegriffen, weil ich mich öffnen musste, schreien«, erklärte die Malerin, Sängerin und Autorin 2004 bei einer Ausstellung im Jüdischen Museum ihren Antrieb.

Stojkas Erinnerungen werden durch Gespräche mit Karin Berger ergänzt, die auch in einem berührenden Essay aus der Welt Ceija -Stojkas nach ihrem Schritt ins Rampenlicht erzählt.

Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch (1993)


»Ohne Stojkas literarische Arbeiten, die erst nach fünfunddreißigjährigem Schweigen aus eigenem Antrieb und ohne Publikationsabsicht entstanden, wäre die Verfolgung der Roma während des Zweiten Weltkriegs in Österreich in Vergessenheit geraten.«
Josef Manola, Ö1

»Ceija Stojka schreibt wie ein Kind, unsentimental, unbeirrbar geradeaus und schrecklich genau ... Sie ist eine stolze, starke Frau: Ihr Buch richtet sich gegen Unterwerfung und Schweigen, gegen das ›Leben im Verborgenen‹, und was sie zu erzählen hat, ist außergewöhnlich.«
Der Spiegel

»Was Erinnern wirklich ist, ohne pathetische Phrase, das kann man aus diesem wunderbaren Buch erfahren ... Es ist keine Elendsgeschichte geworden, sondern, im Gegenteil, eine des Stolzes, der Würde, der Noblesse.«
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