Der Mensch kann nicht fliegen

Der letzte Tag des Carlo Michelstaedter

ISBN: 978-3-85452-635-3
220 Seiten, gebunden

24,00 inkl. MwSt.

Am 17. Oktober 1910, dem Geburtstag seiner Mutter, schießt sich Carlo Michelstaedter mit dreiundzwanzig Jahren in Görz ein Loch in den Kopf und ist sofort tot. Egyd Gstättner schickt, fast ein Jahrhundert danach, einen ambitionierten Schriftsteller auf die Spur der rätselhaften Tat und ihrer Vorgeschichte und verwebt so die historische Gestalt mit der Gegenwart. Er stößt auf Briefe des schwärmerischen, talentierten jungen Mannes, in denen dieser seinem besten Freund sein Leid klagt, vollzieht dessen Reisen von Wien über Görz bis Florenz nach und findet so immer tiefer in die Psyche des verkappten Zeichners und Philosophen. Es ist das Psychogramm eines Gefangenen seiner selbst, den seine Sehnsüchte und seine Sinnsuche ebenso überfordern wie die übermächtige Mutter. Je mehr sich der Schriftsteller aus dem Jetzt in den Philosophen von damals hineinlebt, umso mehr vermischen sich die Erzählungen – und am Ende scheint es, als habe Carlo Michelstaedter keine andere Wahl gehabt, als sich umzubringen.

Egyd Gstättner lässt in seinem raffinierten und zugleich vergnüglichen Künstlerroman spielerisch die Grenzen zwischen Heute und Gestern verschwimmen. Mit ironischen Seitenhieben auf ein sehr heutiges Leben und klug gewählten Episoden aus dem Leben des realen Carlo Michelstaedter zwischen Groteske und Tragik entfaltet sich so ein fesselnder Gegenwartsroman, der die Vergangenheit als sinnreiche Folie verwendet.

Ein geistreicher, fesselnder Roman über ein vielversprechendes Künstlerleben und zu große Erwartungen.

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Am 17. Oktober 1910, dem Geburtstag seiner Mutter, schießt sich Carlo Michelstaedter mit dreiundzwanzig Jahren in Görz ein Loch in den Kopf und ist sofort tot. Egyd Gstättner schickt, fast ein Jahrhundert danach, einen ambitionierten Schriftsteller auf die Spur der rätselhaften Tat und ihrer Vorgeschichte und verwebt so die historische Gestalt mit der Gegenwart. Er stößt auf Briefe des schwärmerischen, talentierten jungen Mannes, in denen dieser seinem besten Freund sein Leid klagt, vollzieht dessen Reisen von Wien über Görz bis Florenz nach und findet so immer tiefer in die Psyche des verkappten Zeichners und Philosophen. Es ist das Psychogramm eines Gefangenen seiner selbst, den seine Sehnsüchte und seine Sinnsuche ebenso überfordern wie die übermächtige Mutter. Je mehr sich der Schriftsteller aus dem Jetzt in den Philosophen von damals hineinlebt, umso mehr vermischen sich die Erzählungen – und am Ende scheint es, als habe Carlo Michelstaedter keine andere Wahl gehabt, als sich umzubringen.

Egyd Gstättner lässt in seinem raffinierten und zugleich vergnüglichen Künstlerroman spielerisch die Grenzen zwischen Heute und Gestern verschwimmen. Mit ironischen Seitenhieben auf ein sehr heutiges Leben und klug gewählten Episoden aus dem Leben des realen Carlo Michelstaedter zwischen Groteske und Tragik entfaltet sich so ein fesselnder Gegenwartsroman, der die Vergangenheit als sinnreiche Folie verwendet.

Ein geistreicher, fesselnder Roman über ein vielversprechendes Künstlerleben und zu große Erwartungen.

»Gstättners Künstlerroman ist raffiniert aufgebaut, heiter wird oft auch Tragisches gekonnt beschrieben. Geistreich und fesselnd wird vor des Lesers Auge die Figur des so vielversprechenden Künstlers von dem das Leben zuviel erwartete noch einmal lebendig.«
Schweizer Bibliotheksservice

»Mit ironischen Seitenhieben auf ein sehr heutiges Leben und klug gewählten Episoden aus dem Leben des realen Carlo Michelstaedter zwischen Groteske und Tragik entfaltet sich so ein fesselnder Gegenwartsroman, der die Vergangenheit als sinnreiche Folie verwendet. Geistreich und fesselnd!«
Mostviertel Magazin

»Dem neuen Roman des Klagenfurters Egyd Gstättner ist ein Satz vorangestellt, der ist so gut, dass man lange was hat von ihm: ›Oft frage ich mich, was wohl aus mir geworden wäre, hätte ich mich als junger Mann rechtzeitig umgebracht.‹«
Kurier

»Gstättner, ein bekanntermaßen satirisch begabter Autor, nimmt der Geschichte ihre existenzialistische Schwere, indem er sie mit einem leichten, verspielten Parlando-Ton versieht und vielfach ins Groteske zieht.«
Wiener Zeitung

»Ein vielschichtiges, spannendes Werk, voll launischer Ironie und hintergründigem Erzählgeist.«
etcetera