Gipskind

Roman

ISBN: 978-3-7117-2098-6
336 Seiten, gebunden

25,00 inkl. MwSt.

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Als Problemkind und Liebling der Oma wächst Andrea in engen und ärmlichen Verhältnissen auf dem Land auf. Ihren Eltern fehlt es an Liebe und Verständnis, zu sehr sind sie mit dem täglichen Überlebenskampf beschäftigt. Ihre Tochter ist für sie vor allem Arbeitskraft und Mittel zum Zweck.
Langsam schält Andrea sich aber heraus und lernt mit zunehmendem Alter, Schwächen strategisch einzusetzen und ungeahnte Freiräume zu erobern. Und während der Freund des Mädchens durch die intensive Bindung an seine Eltern deren Wünsche erfüllt anstatt seine eigenen, gelingt es Andrea, ohne Rücksicht auf die lieblosen Eltern ihre Träume zu verwirklichen.
Gabriele Kögls »Gipskind« im Geiste von Didier Eribon und Annie Ernaux gleicht einer bäuerlichen Familienaufstellung aus den sechziger Jahren, in der ein auf seine Mängel reduziertes Kind aus dem Schatten tritt und sein Leben in die Hand nimmt.
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Als Problemkind und Liebling der Oma wächst Andrea in engen und ärmlichen Verhältnissen auf dem Land auf. Ihren Eltern fehlt es an Liebe und Verständnis, zu sehr sind sie mit dem täglichen Überlebenskampf beschäftigt. Ihre Tochter ist für sie vor allem Arbeitskraft und Mittel zum Zweck.
Langsam schält Andrea sich aber heraus und lernt mit zunehmendem Alter, Schwächen strategisch einzusetzen und ungeahnte Freiräume zu erobern. Und während der Freund des Mädchens durch die intensive Bindung an seine Eltern deren Wünsche erfüllt anstatt seine eigenen, gelingt es Andrea, ohne Rücksicht auf die lieblosen Eltern ihre Träume zu verwirklichen.
Gabriele Kögls »Gipskind« im Geiste von Didier Eribon und Annie Ernaux gleicht einer bäuerlichen Familienaufstellung aus den sechziger Jahren, in der ein auf seine Mängel reduziertes Kind aus dem Schatten tritt und sein Leben in die Hand nimmt.

»Der Entwicklungsroman führt zurück in die Erinnerung an das Österreich der 60er und 70er Jahre, eine versunkene Welt, die die Autorin meisterhaft heraufbeschwört.«
Christina Höfferer, Ö1 Ex libris

»›Gipskind‹ ermutigt, den vorgegeben Platz im Leben zu ignorieren.« 
Peter Pisa, Kurier

»Ihre Schwächen verwandelt sie in Stärken und profitiert letztlich immer wieder von der bäuerlichen Herkunft. Die Enge und Unterdrückung sprengt sie beharrlich auf und behält die Nerven. Es ist erfreulich, ihr dabei über 330 Seiten zu folgen und mitzufiebern.« 
Astrid Kuffner, Madame Wien

»Die inhaltliche Dichte in dem vorliegenden Buch ist überwältigend: Kögl spannt den Bogen von Alltagsszenerien bis zu Selbstwerdung von Andrea, als diese sich, letztlich gemeinsam mit Arthur aus der familiären Abhängigkeit befreit. Wieder ein überzeugendes Buch.« 
Petra Ganglbauer 

»Gabriele Kögls Antiheimatorman erinnert an Annie Ernaux und zeigt auf ausdrucksvolle Weise, wie sich ein Mädchen – trotz aller Stolpersteine – emanzipiert.«
Lissi Stoimaier, Die Steirerin

»Ein wunderbarer Coming-of-Age-Roman, den man eigentlich nicht aus der Hand legen möchte, wenn man auf der letzten Seite angekommen ist.«
Vorablesen.de



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