Milchblume

Roman

ISBN: 978-3-85452-622-3
205 Seiten, gebunden

24,00 inkl. MwSt.

Im kleinen Dorf Legg verläuft in den späten fünfziger Jahren das Leben noch recht beschaulich. Die Bauern beobachten genau den Verlauf der Jahreszeiten, und auch das Befolgen althergebrachter Verhaltensregeln hat einen hohen Stellenwert. Das Wort des Pfarrers und des Bürgermeisters ist Gesetz, und so ist es nur verständlich, dass eine Person wie Jakob für einiges Aufsehen im Alltag der Legger sorgt. Der außergewöhnliche Ziehsohn des Seifritz-Bauern ist in vielerlei Hinsicht besonders: Jede Art von Ungerechtigkeit bereitet dem vermeintlichen Idioten körperliche Schmerzen, am besten versteht er sich mit den Tieren, deren Gedanken er zu lesen glaubt, und bei seinen Fragen an die Liebe und das Leben ist oft nicht zu sagen, ob sie von beinahe kindlicher Naivität oder von verblüffender Weisheit sind.
Als sich erschreckende Geschehnisse rund um geschändete Kühe zu häufen beginnen, wird offenkundig, dass hinter der heilen Fassade der Dorfgemeinschaft dunkle Geheimnisse verborgen sind. Mit dem Auftauchen einer Gruppe von Fahrenden und nach einem verheerenden Brand erfährt Jakobs Schicksal eine entscheidende Wendung.

Nach seinem fulminanten Debüt ‚Fuchserde‘ legt Thomas Sautner mit ‚Milchblume‘ einen vielschichtigen Roman um Verrat, Inzest und Intrigen vor. Er schildert aber auch eine zarte Liebesgeschichte, in der das Leben mit der Natur und alten Weisheiten eine große Rolle spielt.

Die trügerische Idylle des Dorflebens:
von der Entdeckung des Lebenssinns und der herzensguten Bösartigkeit der Menschen

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Im kleinen Dorf Legg verläuft in den späten fünfziger Jahren das Leben noch recht beschaulich. Die Bauern beobachten genau den Verlauf der Jahreszeiten, und auch das Befolgen althergebrachter Verhaltensregeln hat einen hohen Stellenwert. Das Wort des Pfarrers und des Bürgermeisters ist Gesetz, und so ist es nur verständlich, dass eine Person wie Jakob für einiges Aufsehen im Alltag der Legger sorgt. Der außergewöhnliche Ziehsohn des Seifritz-Bauern ist in vielerlei Hinsicht besonders: Jede Art von Ungerechtigkeit bereitet dem vermeintlichen Idioten körperliche Schmerzen, am besten versteht er sich mit den Tieren, deren Gedanken er zu lesen glaubt, und bei seinen Fragen an die Liebe und das Leben ist oft nicht zu sagen, ob sie von beinahe kindlicher Naivität oder von verblüffender Weisheit sind.
Als sich erschreckende Geschehnisse rund um geschändete Kühe zu häufen beginnen, wird offenkundig, dass hinter der heilen Fassade der Dorfgemeinschaft dunkle Geheimnisse verborgen sind. Mit dem Auftauchen einer Gruppe von Fahrenden und nach einem verheerenden Brand erfährt Jakobs Schicksal eine entscheidende Wendung.

Nach seinem fulminanten Debüt ‚Fuchserde‘ legt Thomas Sautner mit ‚Milchblume‘ einen vielschichtigen Roman um Verrat, Inzest und Intrigen vor. Er schildert aber auch eine zarte Liebesgeschichte, in der das Leben mit der Natur und alten Weisheiten eine große Rolle spielt.

Die trügerische Idylle des Dorflebens:
von der Entdeckung des Lebenssinns und der herzensguten Bösartigkeit der Menschen

»Originell und gefühlvoll.«
Der Standard

»Milchblume ist ein Wohlfühlbuch. Es ist ein kritischer Heimatroman, sowie eine Liebes- und Kriminalgeschichte mit märchenhaft philosophischem Einschlag. Beim Lesen versinkt man in der bäuerlichen Welt des Waldviertels, ein Zustand, der nach der Lektüre anhält. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene brauchen Märchen.«
Modern Austrian Literature

»Thomas Sautner findet für seine Dorfgeschichte, die in den späten fünfziger Jahren angesiedelt ist, nicht nur einen sehr eigenwilligen Ton, sondern entwirft zudem einen sympathischen Helden, der sich seine positive Lebenseinstellung trotzt widrigster Umstände nicht nehmen lässt.«
Profil

»Neben dem anrührenden Porträt Jakobs legt Sautner hier wie nebenbei eine prägnante Milieustudie eines Dorfs in den sechziger Jahren vor. Er tut dies in einfachen Worten und Sätzen, scheut die Gratwanderung zum Kitsch und zur Rührseligkeit nicht und findet gerade so zu einem über Zweifel erhabenen, selbstbewussten Stil. Poesie, die sich am Komischen nährt. Und ein Stoff, den so nur einer adäquat bearbeiten kann, der weiß, worüber er schreibt.«
Kurier

»Weise Narren sind von Shakespeare bis Nietzsche ein Lieblingsmotiv, und der Österreicher Thomas Sautner hat in seinem zweiten Roman ein ganz besonderes Exemplar geschaffen. Mit Jakob in allem Irrsinn durch die Welt der wahren Dorfdeppen zu streunen und dabei auch mal wie ein Huhn auf der Stange zu sitzen - ein großer Spaß ist das!«
Norddeutscher Rundfunk

»Eindringlich und mitreißend erzählt Sautner von den alltäglichen Grausamkeiten, der unerschütterlichen kindlichen Weisheit Jakobs und seinem starken Glauben an die Liebe. Großartig!«
Brigitte