Schattenexistenz

Jüdische U-Boote in Wien 1938–1945

ISBN: 978-3-7117-2079-5
376 Seiten, gebunden

28,00 inkl. MwSt.

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Sich verstecken – was bedeutet das tatsächlich? Und was bedeutete es für Jüdinnen und Juden, die in der Zeit des Nationalsozialismus, am Leben bedroht, entschieden, unterzutauchen?

Wie viele waren sie, wer half ihnen, wie viele überlebten den Naziterror? Welche Auswirkungen hatte das jahrelange Verstecken auf die Psyche der Betroffenen und wie ging man nach dem Ende des Krieges mit den Überlebenden um?
Brigitte Ungar-Klein beantwortet diese Fragen in der ersten umfassenden Studie über Verfolgte des NS-Regimes, die in Wien untertauchen konnten. Sie führte zahlreiche Interviews und Gespräche mit Überlebenden und deren Helferinnen und Helfern, den stillen Heldinnen und Helden, und verarbeitete unzählige schriftliche Quellen. Ungar-Klein erzählt die Geschichten der Untergetauchten und der Helfenden und bringt so erstmals ein verborgenes Universum ans Licht.

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Sich verstecken – was bedeutet das tatsächlich? Und was bedeutete es für Jüdinnen und Juden, die in der Zeit des Nationalsozialismus, am Leben bedroht, entschieden, unterzutauchen?

Wie viele waren sie, wer half ihnen, wie viele überlebten den Naziterror? Welche Auswirkungen hatte das jahrelange Verstecken auf die Psyche der Betroffenen und wie ging man nach dem Ende des Krieges mit den Überlebenden um?
Brigitte Ungar-Klein beantwortet diese Fragen in der ersten umfassenden Studie über Verfolgte des NS-Regimes, die in Wien untertauchen konnten. Sie führte zahlreiche Interviews und Gespräche mit Überlebenden und deren Helferinnen und Helfern, den stillen Heldinnen und Helden, und verarbeitete unzählige schriftliche Quellen. Ungar-Klein erzählt die Geschichten der Untergetauchten und der Helfenden und bringt so erstmals ein verborgenes Universum ans Licht.

»Letzte Zufluchten: Brigitte Ungar-Klein beschreibt, wie Wiener Juden als „U-Boote“ den Terror der Nationalsozialisten überlebten (…) Ihre Recherche begann Ungar-Klein bei ihr persönlich bekannten Schicksalen, mit Kontakten zu Zeitzeugen, schließlich mit der Aufarbeitung von Archivbeständen, die Kontakte zu ehemaligen Verborgenen und ihren Helfern oder deren Kindern ermöglichten.«
Michael Schrott, FAZ

»Eine erste große systematische Darstellung zu Opfern und Helfern.«
Günther Haller, Die Presse

»Ungar-Klein betont im Buch die Solidarität von kleinen Teilen der Bevölkerung – es gab sie, dabei hätte Zivilcourage in der NS-Zeit schnell tödlich enden können.«
Imogena Doderer, ORF

»Ungar-Klein dekuvriert in Schattenexistenz ein beklemmendes Universum aus Angst vor dem ›sicheren Tod‹, aus Unterdrückung, Hartherzigkeit, aus Mitgefühl und ›selbstverständlicher‹ Nächstenliebe, aus Bürokratie und der Hybris des Scheiterns.«
Gregor Auenhammer, Der Standard