Wer mit Hunden schläft

Roman

ISBN: 978-3-85452-693-3
224 Seiten, gebunden

22,00 inkl. MwSt.


Der Herr Norbert spricht mit seinem Hund. Der Herr Norbert spricht aber auch mit seinem Therapeuten in der Männerberatungsstelle. Er erzählt vor allem von seiner Kindheit in einem Dorf an der steirischen Südbahnstrecke.
Norberts Mutter war Magd auf dem Leitenbauerhof, Norbert ihr Bankert, von der Familie geduldet, von der Mutter geliebt. Von der Mutter jedoch auch unter Tränen in die Stadt verschickt: Norbert hatte sie beim Tête-à-Tête mit dem Hofherrn erwischt und diesen niedergeschlagen. Worauf der Bauer das ohnedies unnütze Kind in einen Zug setzen und ins Kinderheim schaffen ließ.
Dass den kleinen Norbert nur kurze Zeit später die Nachricht vom Tod seiner Mutter erreichte, stellte die Weichen für sein Leben: Das will und will nicht glücken, auch als er eine Ausbildungsstelle und später eine Arbeit findet; die Frauen misst er alle an seiner einzigen großen Liebe, die ihm entzogen wurde.

In unverwechselbarem Ton, gemahnend an Thomas Bernhard, schockierend wie Franz Innerhofer, gibt Harald Darer in seinem grandiosen Debüt dem Herrn Norbert eine Stimme, einen unwiderstehlichen Erzählfluss, der den Leser dort packt, wo es am meisten wehtut: in der Seele.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmail

Der Herr Norbert spricht mit seinem Hund. Der Herr Norbert spricht aber auch mit seinem Therapeuten in der Männerberatungsstelle. Er erzählt vor allem von seiner Kindheit in einem Dorf an der steirischen Südbahnstrecke.
Norberts Mutter war Magd auf dem Leitenbauerhof, Norbert ihr Bankert, von der Familie geduldet, von der Mutter geliebt. Von der Mutter jedoch auch unter Tränen in die Stadt verschickt: Norbert hatte sie beim Tête-à-Tête mit dem Hofherrn erwischt und diesen niedergeschlagen. Worauf der Bauer das ohnedies unnütze Kind in einen Zug setzen und ins Kinderheim schaffen ließ.
Dass den kleinen Norbert nur kurze Zeit später die Nachricht vom Tod seiner Mutter erreichte, stellte die Weichen für sein Leben: Das will und will nicht glücken, auch als er eine Ausbildungsstelle und später eine Arbeit findet; die Frauen misst er alle an seiner einzigen großen Liebe, die ihm entzogen wurde.

In unverwechselbarem Ton, gemahnend an Thomas Bernhard, schockierend wie Franz Innerhofer, gibt Harald Darer in seinem grandiosen Debüt dem Herrn Norbert eine Stimme, einen unwiderstehlichen Erzählfluss, der den Leser dort packt, wo es am meisten wehtut: in der Seele.

Wortspiele-Publikumspreis 2013

Shortlist zum Silberschweinpreis der lit.COLOGNE 2013

Shortlist Literaturpreis Alpha 2013

Shortlist Klaus-Michael-Kühne-Preis 2013

Nominiert zum Literaturpreis Wartholz


»Dieser Roman ist keine Sekunde langweilig, hat skurrile Höhepunkte, ist fein auf ein Ende hin komponiert und macht einfach Spaß beim Lesen, ohne auch nur an einer Stelle auf vordergründigen Witz statt hintergründigen Humor zu setzen. Ein sehr überzeugendes Debüt, das man nicht verpassen sollte.«
Literaturhaus Wien

»An Harald Darers Sprache wirkt nichts aufgesetzt, sondern im Gegenteil alles ausgesetzt. Die Sprache, eigenwillig und unverwechselbar, setzt sich und damit die Protagonisten und den Verfasser des Romans dem unverstellten Blick des Lesers aus. Ihre Ästhetik liegt in der beharrlichen Weigerung, irgendetwas ästhetisch glattzuschmirgeln.«
Die Presse

»Was Thomas Bernhard noch kalt und betongrau formulierte, schildert Harald Darer brühwarm und lebendig. Kurze Sätze machen seine Texte rasant und wenig belehrend.«
Ö1 Nachtquartier