Lesung: Stefan Peters »Erstbezug«

Stefan Peters liest aus seinem Debütroman »Erstbezug«.

Zum Buch:
Der Sozialberater Michael Bogner ist täglich mit Härtefällen
am Rand der Gesellschaft konfrontiert. Als ihm ein
afghanischer Klient von einem der Kirche nahestehenden
Verein erzählt, der Flüchtlingen unter dubiosen Umständen
Wohnraum zur Verfügung stellt, läuten bei ihm alle
Alarmglocken. Dann stirbt – nur ein paar Gassen von Bogners
Arbeitsplatz entfernt – ein Flüchtling bei illegalen Bauarbeiten.
Gemeinsam mit seiner Exkollegin (und ehemaligen Geliebten)
Karin begibt er sich auf die Spur des zwielichtigen katholischen
Vereins. Da wird bei Bogner eingebrochen, Karin verletzt, ein
weiterer Mord geschieht und die beiden sind plötzlich auf der
Flucht – bloß vor wem, das wissen sie nicht …
Stefan Peters ist in seinem Debüt ein überaus spannender
Wien-Krimi gelungen, dessen Bezüge ebenso real sind wie das
Lokalkolorit authentisch – ein packendes Leseerlebnis bis zur
letzten Seite!

Ein Abend mit der Illustratorin und Autorin Leonora Leitl

Im Rahmen der Veranstaltung »Frag mich! Bilderbücher als eine Möglichkeit mit Kindern ins Gespräch zu kommen« präsentiert Leonora Leitl ihre Bilderbücher.

Zum Buch »Das Glück ist ein Vogel«:
Elli ist furchtbar neugierig und stellt liebend gerne Fragen. Warum fällt der Mond nicht vom Himmel? Warum schläft mein Fuß ein, wenn ich doch wach bin? Und was ist eigentlich Glück? »Das Glück ist ein flüchtiger Vogel«, erfährt Elli von ihrer Oma, doch damit gibt sie sich nicht zufrieden. Sie will das Geheimnis des Glücks ergründen und erfährt dabei, dass Glück für jeden etwas anderes bedeutet.

Leonora Leitls liebevoll gestaltetes Bilderbuch bezaubert durch fröhlich bunte Illustrationen und die kindgerechte Aufbereitung der Erkenntnis, dass das Glück unendlich viele Facetten hat – und dass jeder sein eigenes Glück finden kann.

Lesung: Felix Kucher »Malcontenta«

Felix Kucher liest aus seinem Debütroman »Malcontenta«.

Zum Buch:
Said, Bertie und Battista: drei Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Said, der junge Graffitikünstler aus Koufra in Libyen, der 2012 die beschwerliche und ungewisse Flucht in eine bessere Zukunft in Europa antritt. Bertie Landsberg, der Bankierssohn, der hundert Jahre zuvor seine Sehnsucht nach dem Wahren und Schönen verfolgt. Und schließlich Battista Franco, der am Hungertuch nagende, bei Frauen jedoch durchaus erfolgreiche Freskenmaler im 16. Jahrhundert. Unter den von ihm gestalteten Fresken in der Villa La Malcontenta vor Venedig feiern Bertie und die High Society der 1920er Jahre Feste, diskutieren in intellektuellen Salons und genießen das Leben. Bis sich die politischen Wolken in Italien und Europa zusammenziehen …

Ein raffiniertes Debüt: Auf drei Zeitebenen porträtiert Felix Kucher drei Männer, jeder ein Kind seiner Zeit, alle drei auf der Suche nach dem gelungenen Leben.

Lesung: Thomas Sautner »Das Mädchen an der Grenze«

Thomas Sautner liest aus seinem neuen Roman »Das Mädchen an der Grenze«.

Zum Buch:
Thomas Sautners neuer literarischer Grenzgang: Ein Traum birgt nicht mehr
Illusion als das Wachsein

Die Welt und die Dinge in Thomas Sautners neuem
Roman sind anders beschaffen, als es den Anschein hat.
Wir schreiben das historische Wendejahr 1989, der Eiserne
Vorhang fällt. Das Mädchen Malina, das mit seiner Familie in
einem alten Zollhaus lebt, nimmt Dinge wahr, die niemand
sonst zu erkennen vermag – und wird deshalb für verrückt
erklärt. Das lässt sie in eine Welt kippen, in der die üblichen
Wahrheiten keinen Halt mehr bieten. Ist das Leben nur
ein Traum, eine Illusion? Oder im Gegenteil: mehr, als wir
je zu denken wagten? Ausgerechnet ihrem ruppigen Vater,
dem Grenzbeamten, gelingt es schließlich, in ihr Universum
vorzudringen.

Lesung: Ivan Ivanji »Barbarossas Jude«

Ivan Ivanji liest im Zuge der Veranstaltung »… aber die Liebe« – ein musisch-poetischer Abend aus seinem Roman »Barbarossas Jude«.
Es lesen außerdem: Fulbert Steffensky, Feridun Zaimoglu, Fulata Moyo und Falk Zenker

Zum Buch:
Auf seinen Kreuzzug, der ihn auch durch Serbien führt, nimmt Kaiser Friedrich Barbarossa als Übersetzer einen Juden mit, der sich nach dem überraschenden Tod seines Herrn im Fluss Saleph für einige Jahrzehnte in Serbien niederlässt. Es ist ein sonderbares Geheimnis um diesen Isaak, der viele Väter hat, viele Tode stirbt und doch immer wieder in verschiedenen Jahrhunderten auftaucht. Nur ganz wenigen Sterblichen offenbart er sich vollständig. Ist er der Ewige Jude?Im Jahre 1993 erscheint er in Wien einem ehemaligen jugoslawischen Agenten, der seine Tochter und deren Kinder aus dem besetzten Sarajewo retten will. Um diesen Preis hat er sich in die Hände einer geheimnisvollen Organisation begeben, die ihm eine neue Identität verschafft. Außerdem gerät er in die Mühlen verschiedener Geheimdienste, unter anderem seines ehemaligen, und schließlich in Kontakt mit dem organisierten Verbrechen.Die grundverschiedenen Geschichten dieser beiden Männer, die einander doch wieder ähneln, verflicht Ivan Ivanji zu einem Roman, der im zwölften und im zwanzigsten Jahrhundert in Regensburg, auf Friedrichs Kreuzzug, im Kloster Studenica in Serbien ebenso spielt wie in Wien, Bonn und Sarajewo, und in dem er Tatsachen und Fiktion mischt, Elemente des historischen Romans mit jenen eines Agenten-Thrillers kombiniert.

Lesung: Ivan Ivanji »Schlussstrich«

Ivan Ivanji liest im Zuge der Podiumsveranstaltung »Wo war Gott in Buchenwald?« aus seinem neuen Roman »Schlussstrich«.
Mit auf dem Podium sind: Robert Leicht, Rikola-Gunnar Lüttgenau

Zum Buch:
Rudolf von Radványi, ein ungarischer Jude, lebt im Belgrad des Jahres 1941 ein nicht ungefährliches Doppelleben: Zum einen ist er Dolmetscher der deutschen Intendantur, gedeckt von Oberst Martin Hellmer, mit dem ihn eine gemeinsame Vergangenheit verbindet, und zum anderen arbeitet er als Kommunist im Verborgenen gegen das natio­nalsozialistische Regime. Wie konnte es dazu kommen?

Meisterhaft komponiert Ivan Ivanji eine Familiensaga, die rund hundertfünfzig Jahre überspannt: Beginnend bei den Rotbarts in Betschkerek im Banat der 1880er Jahre, als der junge Leopold seinen Nachnamen in Radványi ändert und dann Tierarzt wird, über seinen Sohn ­Ferenc, genannt Ferko, den Arzt, und dessen Sohn Rudolf, die beide – ohne es voneinander zu ahnen – als Partisanen gegen die deutschen Truppen kämpfen, bis hin zu Goran, dem Nachkriegskind, der den Zerfall Jugoslawiens miterlebt und seine Zukunft jenseits der Heimat sieht.

Lesung: Martin Amanshauser »Typisch Welt«

In Goa wird Martin Amanshauser Opfer eines professionellen Ohrensäuberers. In Kuba wird sein Leihwagen von Hugo Chávez zur Seite gedrängt. Man ernennt ihn zum Mitglied im Präsidentenklub Monacos. In Kirgistan will ihn eine Mutter mit ihrer Tochter verheiraten. In Benin behauptet er, Opfer von Voodoo geworden zu sein. Immer wieder hat Amanshauser verblüffende Begegnungen, und wie nebenbei erzählt er Geschichten aus fernen und nahen Ländern.

Hier lässt sich einer nicht in die Schablonen des zeitgenössischen Tourismus pressen – und führt höchst vergnüglich eine moderne Art des individuellen Reisens vor.

Lesung: Martin Amanshauser »Typisch Welt«

Martin Amanshauser liest aus seinem neuen Buch »Typisch Welt. 111 Geschichten zum weiter Reisen«.

Zum Buch:
Martin Amanshauser fährt durch die Welt – und dabei erlebt er, was uns allen passieren könnte. In 111 Geschichten reist er in 77 verschiedene Länder und bringt Erfahrungen mit, die nicht nur in praktischer Hinsicht nützlich sind. Sie eröffnen einen ganz neuen Blick auf die Welt.
Hier lässt sich einer nicht in die Schablonen des zeitgenössischen Tourismus pressen – und führt höchst vergnüglich eine moderne Art des individuellen Reisens vor.

»Martin Amanshauser hat Witz, Talent und Charakter. Ihn zu lesen ist immer ein Vergnügen.«
Daniel Kehlmann